Sparkurs auf Transfermarkt: S04 muss „in anderen Regalen suchen“

Nach einer völlig verkorksten Rückrunde und dem Verpassen des internationalen Geschäfts muss Schalke 04 sparen, wo es nur kann. Das betrifft auch den Transfermarkt.

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider
Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider ©Maxppp

Das aktuelle Transferfenster wird für den FC Schalke 04 kein leichtes. Schon der aktuelle Kader ist für die Königsblauen ohne Zusatzeinnahmen aus dem Europapokal kaum zu finanzieren. Die Konsequenz: Ein drastischer Sparkurs.

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„Der Personalkostenetat der Lizenzmannschaft ist der größte Posten in einem Fußballklub – und dementsprechend auch der größte Hebel“, erklärt Sportchef Jochen Schneider dem ‚kicker‘, „da müssen wir natürlich ansetzen, wenn wir mittel- und langfristig Einnahmen und Ausgaben in ein gesundes Verhältnis bringen wollen. Da müssen wir der Realität Rechnung tragen.“

Keine teuren Spieler mehr

Für den Transfermarkt bedeutet das: „Man muss realistisch sein. Man muss in anderen Regalen suchen, als wenn man mehr Geld zur Verfügung hat.“ Teure Spieler mit hohen Gehältern werden also nicht mehr nach Gelsenkirchen wechseln.

Für Schneider kein Problem: „Aber auch dies ist möglich. Das haben schon genug andere Vereine in der Vergangenheit bewiesen.“ Dennoch steht der 49-Jährige vor einer Mammutaufgabe.

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