Bayer 04: Völler-Machtwort bei Wirtz & Bosz

Bayer Leverkusen steckt tief in der sportliche Krise. Laut Rudi Völler steht Peter Bosz dennoch nicht zur Disposition – und auch in puncto Sommertransfermarkt positioniert sich der Bayer-Sportchef klar.

Rudi Völler ist Geschäftsführer in Leverkusen
Rudi Völler ist Geschäftsführer in Leverkusen ©Maxppp

Am heutigen Sonntag (18 Uhr) trifft Bayer Leverkusen auf den SC Freiburg. Nach dem ernüchternden Aus in der Europa League am Donnerstag gegen YB Bern soll im Liga-Alltag der Schalter wieder umgelegt werden.

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Kein leichtes Unterfangen, denn die letzte Chance auf den angepeilten Titel ist passé. „Wenn wir Europa verpassen, wäre es ein ganz schlechtes Jahr gewesen“, bekennt Rudi Völler im Interview mit der ‚Bild‘. Unabhängig vom weiteren Verlauf stehe Trainer Peter Bosz aber nicht zur Disposition. „Peter Bosz ist unser Plan B“, erwidert Völler auf entsprechende Nachfrage.

Bosz sei „immer noch derselbe Trainer, mit dem wir vor zwei Monaten Tabellenführer waren. Von dessen Spielstil alle begeistert waren und den wir genau so wollten, weil er absolut zu Bayer 04 passt.“ Völler stärkt dem angezählten 57-Jährigen also verständlicherweise den Rücken. Ein Herausrutschen aus den Europapokalplätzen würde der Situation aber noch einmal deutlich mehr Schärfe verleihen.

Wirtz bleibt

Derweil stellt Völler erneut klar, dass sich Youngster Florian Wirtz mindestens noch eine weitere Saison in Leverkusen weiterentwickeln soll. „Florian wird bleiben. Da lassen wir auch nicht mit uns reden“, so der Weltmeister von 1990.

Bis 2023 ist das Ausnahmetalent noch an Bayer gebunden. Selbstredend haben den 17-jährigen Rechtsfuß schon diverse Topklubs auf der Liste. Konkret wurde allerdings bislang nichts. Ein weiteres Jahr unterm Bayerkreuz könnte dem U21-Nationalspieler in seiner Entwicklung gut zu Gesicht stehen.

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