Favre über Sancho: „Wir brauchen ihn, keine Frage“

Jadon Sancho gehalten, dazu unter anderem Jude Bellingham und Reinier hinzubekommen. Der Transfersommer von Borussia Dortmund kann sich sehen lassen. Lucien Favre ist vor allem von seinen jungen Spielern begeistert.

Lucien Favre ist seit 2018 BVB-Trainer
Lucien Favre ist seit 2018 BVB-Trainer ©Maxppp

Mit Jude Bellingham konnte sich Borussia Dortmund eines der begehrtesten Talente Europas sichern. In der Vorbereitung kristallisiert sich nun mehr und mehr heraus, dass der 17-jährige realistische Startelf-Chancen hat. In den Augen von Lucien Favre ist dies keine Frage des Alters.

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„Mich interessiert zuerst vor allem etwas: die Spielintelligenz. Ich schaue bei einem wie Bellingham nicht auf das Geburtsdatum. Er hat die technischen Fertigkeiten, er spürt die Räume. Deshalb fällt es mir auch einfach, mit einem solchen Talent zu arbeiten“, erklärt der Cheftrainer gegenüber der Schweizer Nachrichtenagentur ‚Keystone-SDA‘.

Favre macht keinen Hehl daraus, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit dem Rohdiamanten gefreut hat: „Klar freue ich mich auf einen Spieler wie ihn. Während der Vorbereitung habe ich ihn bereits besser kennenlernen können. Mir gefällt, wie er mit dem Ball umgeht, wie er ihn auch verteidigen kann. Jude besitzt viele taktische Möglichkeiten und verfügt über eine erstaunliche Präsenz. Er kann als Sechser oder Achter spielen, spielt gute Pässe, sucht den Abschluss. Mit ihm sind verschiedene Systeme möglich. Das alles ist sehr, sehr interessant.“

„Alle haben sich gefreut, dass Sancho bleibt“

Bis mindestens zum kommenden Jahr kann sich der Übungsleiter zudem an Jadon Sancho erfreuen. „Wir brauchen ihn, keine Frage. Alle haben sich gefreut, dass er bleibt. Über seine Qualitäten brauchen wir nicht lange reden – sie sind enorm“, unterstreicht Favre den Stellenwert des Offensivstars und führt aus: „Er schießt und bereitet viele Tore vor, kann oft den Unterschied machen. Aber es gibt einige Details, die Sancho verbessern muss. Das ist ganz normal für einen 20-Jährigen.“

Der Schweizer sieht den BVB gut aufgestellt für die Zukunft: „Vergessen Sie die anderen nicht den Brasilianer Reinier, und erst recht nicht Youssoufa Moukoko, der im November 16 wird und erst ab dann für uns spielen darf. Er ist erstaunlich gut für sein Alter, wir werden ihn ganz behutsam entwickeln. Und dann sind da Jadon Sancho und Erling Haaland, auch sie sind noch immer erst 20 und noch längst nicht am Ende ihrer Entwicklung.“

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