Wolfsburg oder BVB: Klartext von Kehl
Seit über 22 Jahren verdient Sebastian Kehl sein Geld bei Borussia Dortmund. Die Beförderung von Lars Ricken ließ Zweifel aufkommen, ob weitere Jahre hinzukommen. Der Sportdirektor hat sich nun zu seinen Zukunftsplänen geäußert.
Dass Lars Ricken bei der Besetzung des Sportgeschäftsführers bei Borussia Dortmund den Vorzug vor Sebastian Kehl erhalten hat, war vor allem für das Boulevard ein gefundenes Fressen. Der Sportdirektor befeuerte dies auch mit Aussagen, dass er „im ersten Moment natürlich auch ein Stück weit enttäuscht“ war.
Mittlerweile verdichten sich die Anzeichen, dass sich Kehl mit der neuen Führungsstruktur arrangieren kann und keinen BVB-Abschied plant. „Meine Aufgabe als Sportdirektor macht mir sehr viel Spaß, und meine Identifikation mit dem BVB ist ohnehin riesengroß. Es ist ein besonderer Klub für mich, auf den ich wahnsinnig viel Lust habe und dessen Zukunft ich auch weiterhin mitgestalten möchte“, erklärt der frühere Kapitän gegenüber dem ‚kicker‘ und versichert: „Daran hat sich nichts geändert.“
Wölfe buhlen um Kehl
‚Sky‘-Berichte bestätigten den Eindruck, dass Kehl auch die kommende Saison in Dortmund planen wird. Zwar reißen die Gerüchte um die Abwerbeversuche des VfL Wolfsburg nicht ab, die Wölfe seien „scharf auf Kehl“, eine Kontaktaufnahme habe aber noch nicht stattgefunden. Ohnehin will der 44-Jährige „auch gerne beim BVB bleiben“, so der Bezahlsender.
Am Samstag steht das Champions League-Finale in Wembley gegen Real Madrid an, im Anschluss soll über einen neuen Vertrag verhandelt werden. „Es ist ja kommuniziert worden, dass der Verein diese Gespräche im Sommer führen möchte“, bestätigt Kehl dem ‚kicker‘. Gut möglich also, dass in Kürze Fakten geschaffen werden und den Abschiedsgerüchten so gänzlich der Wind aus den Segeln genommen wird.
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