BVB legt Adeyemi-Preis fest
Mit einem 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach konnte Borussia Dortmund doch noch für besinnliche Weihnachtsferien sorgen. Für Sorgen sorgt aber einmal mehr Karim Adeyemi. Die Geduld des BVB scheint endlich, laut einem Medienbericht wurde nun der Preis festgelegt.
Eigentlich könnte Karim Adeyemi auf starke Monate zurückblicken. Ist er bei Borussia Dortmund doch der große Gewinner des Trainerwechsels hin zu Niko Kovac, der seit Februar an der Seitenlinie steht. Den Eskapaden bleibt der Offensivspieler aber treu.
Von einer Vertragsverlängerung war in Dortmund schon des längeren keine Rede mehr, vielmehr scheint sich der BVB auf den Abschied vorzubereiten. Kurz nach Weihnachten soll es zum Krisen-Gipfel kommen, bereits im Vorfeld wurde sich offenbar auf eine Preisvorstellung verständigt. Wie die ‚Bild‘ berichtet, darf Adeyemi für marktgerechte 60 Millionen Euro gehen. Dabei soll es sich um den Mindestpreis handeln.
Vertragsverlängerung erstmal kein Thema mehr
Die ursprünglichen Pläne sahen völlig anders aus. Eigentlich trieb man mit Berater Jorge Mendes die Vertragsverlängerung voran, das Arbeitspapier sollte von 2027 auf 2030 oder gar 2031 umdatiert werden – samt deutlicher Gehaltserhöhung. Gestritten wurde über die geforderte Ausstiegsklausel. Mittlerweile steht selbst die bloße Ausdehnung des Kontrakts in den Sternen.
Für Adeyemi spricht, dass Kovac nach wie vor an ihm festhalten will. Außerdem fügt die Boulevardzeitung an, dass es keinerlei Anfragen für den 23-Jährigen gibt. Der FC Barcelona und Manchester United seien zwar interessiert, nehmen aktuell aber lediglich eine Beobachter-Rolle ein. Ein Abschied im Winter nur wenige Monate vor der WM scheint ohnehin eher unwahrscheinlich.
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