M'gladbach: Mini-Preisschild für Hofmann?

Sieben Tore, zwölf Vorlagen, Sprung in die Nationalmannschaft: Jonas Hofmann erlebt mit 28 Jahren die beste Saison seiner Karriere. Folgt im Sommer der Schritt ins Ausland?

Jonas Hofmann (r.) im Zweikampf mit Raheem Sterling
Jonas Hofmann (r.) im Zweikampf mit Raheem Sterling ©Maxppp

Eine Anfrage des FC Chelsea wollte Jonas Hofmann nicht verneinen. „Dass andere Vereine auf einen aufmerksam werden, wenn man gute Leistungen bringt, ist, glaube ich, klar. Von daher ist es möglich, dass der ein oder andere schon mal nachgefragt hat“, sagte der flexible Mittelfeldmann von Borussia Mönchengladbach kürzlich der ‚Rheinischen Post‘.

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Und auch aus der Tatsache, dass ihn das Ausland reizt, macht Hofmann, der sich selbst als „Abenteurer“ bezeichnet, keinen Hehl. Entsprechend heiß sind die Gerüchte um einen Wechsel des deutschen Nationalspielers im Sommer – und die ‚Sport Bild‘ gießt nun weiteres Öl ins Feuer. Der Zeitschrift zufolge sind auch Klubs aus Italien und Spanien auf Hofmann zugegangen. Und mehr noch: Der 28-Jährige wäre wohl bezahlbar.

Gladbach plant „ohne Europa“

Die ‚Sport Bild‘ bringt recht schmale zehn Millionen Euro Ablöse für Hofmann ins Spiel. An Gladbach ist der Rechtsfuß noch bis 2023 gebunden. Da die Borussia droht, den internationalen Wettbewerb zu verpassen, schließt die ‚Sport Bild‘ auf Notverkäufe. Sportdirektor Max Eberl sagte zuletzt aber auf FT-Nachfrage: „Wir planen seit Jahr und Tag ohne Europa. Deswegen brauchen wir auch keine personellen Konsequenzen zu befürchten.“

FT-Meinung

Dennoch: Die Coronakrise reißt auch in die Gladbacher Kasse riesige Löcher. Einem Hofmann-Verkauf wird man sich daher aller Voraussicht nach nicht komplett verschließen. Insbesondere, wenn der Ex-Dortmunder den klaren Wunsch äußert, sich verändern zu wollen. Ob am Ende tatsächlich zehn Millionen Euro Ablöse reichen, bleibt aber fraglich.

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