Bankfrust bei Rudy: Zwei Bundesligisten im Rennen

Eigentlich hatte Sebastian Rudy gehofft, sich mit einer starken Saison für die Europameisterschaft in Frankreich empfehlen zu können. Stattdessen ist der geschmeidige Mittelfeldspieler bei der TSG Hoffenheim ins zweite Glied gerückt. Ein Winterwechsel könnte Abhilfe schaffen.

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Sebastian Rudy steht derzeit im Regen
Sebastian Rudy steht derzeit im Regen ©Maxppp

Techniker Sebastian Rudy ist im Abstiegskampf derzeit nicht gefragt. In der vergangenen drei Partien holte seine TSG Hoffenheim starke fünf Punkt im Abstiegskampf. Keine Minute stand der 25-Jährige dabei auf dem Platz. Seine Außenseiterchancen auf einen Platz im EM-Kader sind damit gefallen.

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Er versucht, jede Woche seine Leistung zu bringen. Wenn er das tut, hat er auch seine Chance. Aber man muss immer schauen, was ist das Beste für das Team“, sagt Trainer Huub Stevens zwar. Rudy selbst sieht aber offenbar keine Perspektive mehr im Kraichgau. Der Mittelfeldspieler würde im Winter gerne eine neue Herausforderung annehmen.

Laut ‚kicker‘ wäre Rudy im Sommer gerne schon den Lockrufen des FC Schalke 04 gefolgt. Die ‚Knappen‘ haben aber mittlerweile kein Interesse mehr an einer Verpflichtung. Neu im Rennen sind stattdessen der SV Werder Bremen und der VfB Stuttgart.

Die besten Aussichten auf einen Stammplatz hätte Rudy wohl an der Weser. Für die Bremer kommt wegen der finanziellen Probleme aber höchstens ein Leihgeschäft infrage. In Stuttgart wird erst dann ein Platz im Zentrum frei, wenn Daniel Didavi seine Koffer packt. Der schussstarke Linksfuß wird den VfB aller Voraussicht nach im Sommer ablösefrei verlassen. Fraglich, ob Rudy so geduldig wäre. Denn die EM wartet nicht.

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