Bundesliga-Dreikampf um Salzburg-Abräumer Samassékou

Diadie Samassékou zählt bei RB Salzburg zu den unangefochtenen Leistungsträgern. Im kommenden Sommer könnte es ihn in die Bundesliga verschlagen. Neben dem fast schon zwangsläufigen Interessenten RB Leipzig mischen zwei weitere Bundesligisten mit.

Gerüchte um Diadie Samassékou
Gerüchte um Diadie Samassékou ©Maxppp

Ralf Rangnick steht vor der kniffligen Aufgabe, einen Ersatz für Naby Keïta zu finden, den es im Sommer zum FC Liverpool ziehen wird. Im Blick hat der Sportdirektor der Sachsen mit Diadie Samassékou den gleichen Spieler, der diese Rolle bereits 2016 bei Salzburg übernahm.

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Samassékou hat Erfahrung als Keïta-Erbe

Keïtas Abschied Richtung Leipzig war damals für die Salzburger ein herber Schlag ins Kontor. Die Österreicher mussten allerdings nicht lange suchen und bedienten sich ihrerseits beim Farmteam FC Liefering. Samassékou zeigt seitdem in der Mozartstadt herausragende Leistungen – und könnten nun erneut Keïta beerben.

Nach Informationen von ‚ESPN‘ ist Malis Sportler des Jahres Rangnicks Wunschspieler auf die Keïta-Nachfolge. In Salzburg steht Samassékou noch bis 2019 unter Vertrag und der elffache Meister hat die Möglichkeit, die Zusammenarbeit per Option um eine weitere Saison auszudehnen. Sollte der große Bruder aus Leipzig ernst machen, sind den Salzburgern aber für gewöhnlich die Hände gebunden.

Auch Bayer und BVB wollen Samassékou

Neben RB beschäftigen sich auch Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund mit dem Balleroberer. Letztgenannter fahndet für den kommenden Sommer nach einem aggressiven Abfangjäger für das defensive Mittelfeld. Der 22-jährige Samassékou wäre insofern der ideale Mann.

Die Werkself soll bereits einen Schritt weiter sein. Laut ‚ESPN‘ wurde Bayer bereits mit einer Offerte in Höhe von zehn Millionen Euro in Salzburg vorstellig. Red Bull soll jedoch frühestens ab 15 Millionen Euro ins Grübeln kommen, heißt es.

FT-Meinung

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Bayer und der BVB können sich noch so strecken; wenn Rangnick Samassékou nach Leipzig holen will, wird der Sechser in der kommenden Saison in der sächsischen Red Bull Arena auflaufen. Zumal der Kaderplaner der Leipziger bereits im Dezember das Interesse intensivierte und ein persönliches Gespräch mit dem designierten Keïta-Erben führte.

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