Gosens: „Habe mit Rolfes telefoniert“ – Traum von der Bundesliga

Robin Gosens blickt auf das abgelaufene Transferfenster zurück, als ein Wechsel nach Leverkusen diskutiert wurde. Der Traum von der Bundesliga lebt weiter.

Robin Gosens im Luftzweikampf
Robin Gosens im Luftzweikampf ©Maxppp

Robin Gosens hat Einblick in die Gerüchte um einen Wechsel zu Bayer Leverkusen gegeben. Gegenüber ‚Sport1‘ bestätigt der deutsche Nationalspieler Gespräche im vergangenen Transferfenster: „Ich habe mit Simon Rolfes telefoniert und es war ein offener und ehrlicher Austausch.“

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Er habe dem Sportdirektor der Leverkusener allerdings „gesagt, dass ich bei Inter noch nicht fertig bin und attackieren möchte. […] Ich bin voll motiviert und freue mich auf die Aufgaben. Ich bin aber nur dann zufrieden, wenn ich auf dem Platz stehe, diesen Anspruch habe ich an mich selbst.“

Im Januar wechselte Gosens von Atalanta Bergamo nach Mailand, kommt bei Inter aber auch in dieser Saison meistens nur als Einwechselspieler zum Zug. „Mein Anspruch ist es, dass ich mich bei diesem großen Verein durchsetze. Ich muss jetzt mal drei, vier, fünf Spiele am Stück machen, darauf arbeite ich hin“, so Gosens.

Traum von der Bundesliga

Der linke Außenbahnspieler weiß: „Auch mit Blick auf die WM muss ich in einen Rhythmus kommen.“ Langfristig, erklärt Gosens, ist auch die Bundesliga ein Ziel: „Ich glaube, dass ich als deutscher Spieler, der in der Nationalmannschaft spielt und Auslandserfahrung hat, auch in Zukunft für viele Bundesliga-Klubs interessant sein kann.“

Der 28-Jährige, von klein auf Schalke-Fan und noch ohne Berührungspunkte mit dem deutschen Profifußball, sagt: „Wenn sich der Traum Bundesliga in Zukunft nochmal realisieren sollte, dann wäre Schalke sicherlich das perfekte Match. […] Schalke war immer mein Verein. In der Region sind fast alle für Schalke. Wenn ich irgendwann mal da lande, würde sich der Kreis schließen.“

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