FC Bayern: Shaqiri denkt an Abschied

Für Pep Guardiola ist Xherdan Shaqiri der „wichtigste Einwechselspieler“ beim FC Bayern. Die Rolle als Edeljoker ist dem ehrgeizigen Schweizer aber nicht genug. Der 22-Jährige will regelmäßig spielen – und liebäugelt mit einem Wechsel ins Ausland.

Xherdan Shaqiri ist unzufrieden mit seiner Rolle als Einwechselspieler
Xherdan Shaqiri ist unzufrieden mit seiner Rolle als Einwechselspieler ©Maxppp

Seit 2012 steht Xherdan Shaqiri beim FC Bayern München unter Vertrag. 63 Pflichtspiele bestritt der Schweizer Nationalspieler seitdem, erzielte 14 Tore und legte 15 weitere Treffer auf. Eine Statistik, mit der der 22-Jährige grundsätzlich zufrieden sein könnte. Dass er aber 34 Mal nur von der Bank kam, stört Shaqiri.

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Xherdan ist 22. In diesem Alter muss er regelmäßig spielen, was momentan nicht der Fall ist. Wir warten jetzt sicher bis zum Sommer ab“, so Shaqiris Berater und Bruder Erdin gegenüber der Schweizer Zeitung ‚Blick‘, „wenn dann Vereine kommen wie Liverpool, Manchester United, Inter Mailand oder andere Top-Klubs, dann hören wir uns das sicher an.

Dem Vernehmen nach hat der Flügelspieler auch Fans in der Bundesliga. Borussia Mönchengladbach hat ein Auge auf das 1,69 Meter große Kraftpaket geworfen. Wenn es nach Manager Max Eberl geht, soll Shaqiri am Niederrhein das Erbe von Juan Arango antreten. Vor seiner Entscheidung will der Schweizer aber mit den Münchnern alle Möglichkeiten erörtern: „Die Bayern bleiben unser erster Ansprechpartner, bevor wir mit anderen Vereinen sprechen.

Es ist die ewige Schattenseite, wenn man wie die Bayern einen so erstklassig besetzten Kader hat. Shaqiri ist nicht das erste Talent, das sich beim Rekordmeister nicht durchsetzen kann. Und auch im kommenden Jahr wird die Situation für den Schweizer nicht einfacher. Dass die Bayern aber ihren „wichtigsten Einwechselspieler“ im Sommer einfach ziehen lassen, darf bezweifelt werden.

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