Woche der Wahrheit für Real | Corona-Angst in der Serie A

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Real Madrid steht eine richtungsweisende Woche bevor, in Italien wird der Spielplan durcheinander gewirbelt, Manchester United hat einen neuen Helden. FT blickt nach Spanien, Italien und England.

Die Presseschau vom 24. Februar
Die Presseschau vom 24. Februar ©Maxppp

Woche der Wahrheit ohne Hazard

Am Sonntag empfängt Real Madrid den FC Barcelona zum Clásico – und steht dabei gehörig unter Druck. Denn nach der 0:1-Pleite bei UD Levante beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Barça zwei Punkte. Am Mittwoch steht zudem das Champions League-Achtelfinalhinspiel gegen Manchester City auf dem Programm. Die ‚Marca‘ spricht deshalb von der „Woche der Wahrheit für diese Saison“. Verzichten muss Real dabei auf 100-Millionen-Neuzugang Eden Hazard, der das Titelblatt der ‚as‘ ziert. Dem 29-Jährigen droht nach einem Wadenbeinbruch das Saisonaus.

Unter Quarantäne

Das Coronavirus sorgt nun auch für Einschränkungen in Europa. Am gestrigen Sonntag stellte Österreich zeitweise den Zugverkehr mit Italien ein, wo es über 150 Infizierte gibt. Und auch in der dortigen Serie A droht ein kleines Chaos: Gestern wurden vier Partien abgesagt, das Topspiel zwischen Juve und Inter am nächsten Sonntag könnte als Geisterspiel ohne Zuschauer ausgetragen werden. Die ‚Gazzetta dello Sport‘ titelt passend: Der Scudetto befindet sich „unter Quarantäne“.

80 Millionen – na und?

Ende Januar verständigten sich Sporting Lissabon und Manchester United auf einen Transfer von Bruno Fernandes (25). Auf bis zu 80 Millionen Euro kann die Ablöse anwachsen – zu belasten scheint das den Neu-Red-Devil nicht. Drei Scorerpunkte stehen nach vier Partien auf seinem Konto, gegen den FC Watford (3:0) traf Fernandes gestern vom Punkt zum wichtigen 1:0-Führungstreffer. Der ‚Independent‘ widmet dem Portugiesen seine Titelseite. United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer setzte im Anschluss an die Partie noch einen drauf und beschrieb den Mittelfeldspieler als eine Mischung aus den ehemaligen Manchester-Spielern Paul Scholes und Juan Sebastián Verón. Ritterschlag.

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