Bundesliga

Eintracht: Krösche-Aus möglich

Markus Krösche gilt als Architekt des Erfolgs der vergangenen Jahre bei Eintracht Frankfurt. Ob der Funktionär seinen Job bis zum Vertragsende ausübt, steht allerdings in den Sternen.

von Dominik Schneider - Quelle: Sport Bild
1 min.
Eintracht-Manager Markus Krösche @Maxppp

In den vergangenen Jahren hagelte es Lob für Eintracht Frankfurt und die großartige Entwicklung des Bundesligaklubs, der national und international für Aufsehen sorgte. An vorderster Front wurde Markus Krösche für seine herausragenden Transferentscheidungen gepriesen. In der aktuellen Krise bleibt aber auch der Sportvorstand nicht von Kritik verschont.

Unter der Anzeige geht's weiter

Dass der 45-Jährige seinen bis 2028 datierten Arbeitsvertrag erfüllt, ist nach Informationen der ‚Sport Bild‘ nicht in Stein gemeißelt. Grund dafür ist die Diskrepanz zwischen wirtschaftlicher und sportlicher Erwartungshaltung im Klub. Jährlich sollen teure Verkäufe einen Transferüberschuss von mindestens 30 Millionen Euro garantieren. Gleichzeitig wird aber auch erwartet, dass es sportlich bergauf geht.

Geschichte auserzählt?

Dem Bericht zufolge ist Krösche klar, dass dies auf Dauer nicht funktionieren kann. Seine Erfolgsgeschichte in der Finanzmetropole könnte „deshalb schon bald auserzählt“ sein, so das Fachmagazin. Die Entscheidung über seine Zukunft mache Krösche demnach abhängig von der Ausrichtung des Klubs für die kommenden Jahre, nicht vom Abschneiden der Mannschaft in der laufenden Spielzeit.

Unter der Anzeige geht's weiter

Weiter heißt es, Aussagen von Axel Hellmann auf der Mitgliederversammlung im Januar hätten ihm nicht gefallen. Der Vorstandssprecher kritisierte Krösche in deutlichster Form: „Wir haben an der einen oder anderen Stelle und Position den Kader falsch eingeschätzt und wir müssen feststellen: Die eine oder andere Personalie hat schlichtweg nicht funktioniert.“

Krösche genießt international inzwischen einen hervorragenden Ruf. Sollte er eine neue Herausforderung suchen, werden ihm mit Sicherheit einige Türen offenstehen. Gehen seine Vorstellungen mit der Vereinsstrategie nicht mehr konform, könnte es also zu einer Trennung vor Ablauf seines Vertrages kommen. Wie akut die Situation momentan ist, geht aus dem ‚Sport Bild‘-Artikel allerdings nicht hervor.

Unter der Anzeige geht's weiter
Unter der Anzeige geht's weiter
In die Zwischenablage kopiert