Bundesliga

BVB-Kader im Umbruch: Der Transferplan steht

Borussia Dortmund treibt den Kader-Umbruch weiter voran. BVB-Boss Lars Ricken kündigt weitere Entscheidungen an und skizziert, wie die Mannschaft in den kommenden Jahren aussehen soll.

von Fabian Ley - Quelle: Ruhr Nachrichten
2 min.
Sportgeschäftsführer Lars Ricken & Sportdirektor Sebastian Kehl von Borussia Dortmund im Dialog @Maxppp

Einige wichtige Entscheidungen haben die Verantwortlichen von Borussia Dortmund bereits festgezurrt. Die Verlängerung mit Felix Nmecha (25) verkündete man am Mittwoch, dazu wurden nach dem Abschied von Julian Brandt (29) auch die Abgänge von Niklas Süle (30) und Salih Özcan (28) am Freitag bestätigt.

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In den kommenden Wochen und Monaten wird der Kader-Umbruch weiter voranschreiten. Gegenüber den ‚Ruhr Nachrichten‘ kündigt Sportgeschäftsführer Lars Ricken an: „Es ist für Sie sicher nicht überraschend, wenn ich Ihnen jetzt sage, dass unsere Kaderplanung für die kommende Saison Mitte März noch nicht abgeschlossen ist.“

„Sie ist in Bewegung, denn wir versuchen möglichst früh unseren Kader für die neue Saison zusammenzustellen“, so der BVB-Boss weiter, „durch die anstehende WM im Sommer wird das sicher nicht ganz so leicht, trotzdem arbeiten wir daran. Aber es warten wie bereits betont noch neun Spiele auf uns, die dabei auch nicht unwichtig sind.“

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Ricken sieht keinen Verkaufszwang

Die Priorität in den Planungen dürfte auf der Verlängerung mit Abwehrchef Nico Schlotterbeck (26) liegen. Auch die Zukunft von Karim Adeyemi (24) und Serhou Guirassy (30) ist unklar. Der Abschied des Offensiv-Duos wird nach dem Nmecha-Deal laut der ‚Bild‘ immer wahrscheinlicher, die Verkäufe könnten den Schwarz-Gelben die benötigten Einnahmen bescheren.

Ricken will von einem Verkaufszwang allerdings nichts wissen und versichert stattdessen: „Wie auch das für uns leider zu frühe Champions League-Aus führt die Verlängerung mit Felix nicht dazu, dass wir Spieler verkaufen müssen. Das eine bedingt nicht das andere.“

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Der BVB-Plan für die Zukunft

Klar ist: Der BVB will Nmecha einen zweikampfstarken Sechser an die Seite stellen. Mit Blick aufs Mittelfeld und die gesamte Kaderstruktur skizziert Ricken den Dortmunder Plan, in der Zukunft auf eine feste Achse sowie eine Reihe von Talenten setzen zu wollen.

„Wir benötigen einen gefestigten Mannschaftskern, der mit Qualität, Erfahrung und Führungsstärke vorangeht. An dessen Seite sollen sich unsere jungen Talente optimal entwickeln können“, so der 46-Jährige, der bekräftigt: „Davon haben wir einige bereits bei uns. Und mit den Verpflichtungen von Justin Lerma und Kaua Prates, zwei 17-Jährige aus Südamerika, haben wir auch schon mutige Entscheidungen für die neue Saison getroffen. Das Potenzial dafür haben wir, genau wie mit Niko einen Trainer, der diesen Weg mit totaler Überzeugung mitgeht.“

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