Offiziell: Stuttgart trennt sich von Weinzierl

Der VfB Stuttgart verschleißt den nächsten Trainer. Nach der Entlassung von Tayfun Korkut im Oktober muss auch Nachfolger Markus Weinzierl seinen Hut nehmen. Die 0:6-Niederlage gegen den FC Augsburg kostet den 44-Jährigen seinen Job.

Markus Weinzierl würde sich über Neuzugänge freuen
Markus Weinzierl würde sich über Neuzugänge freuen ©Maxppp

Die wohl letzte Patrone im Stuttgarter Abstiegskampf ist abgefeuert. Wie der VfB mitteilt, wurde Cheftrainer Markus Weinzierl mit sofortiger Wirkung freigestellt. Interimsweise übernimmt U19-Coach Nico Willig den Posten an der Seitenlinie der Schwaben.

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VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger sagt: „Wir haben mehrfach betont, dass es unser klarer Wunsch war, die Saison mit Markus Weinzierl und dem Trainerteam zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Nach dem überaus enttäuschenden Spiel in Augsburg sind wir aber zu der Überzeugung gekommen, dass wir die Situation neu bewerten müssen und ein klarer Schnitt zwingend notwendig ist, um den Ligaverbleib zu schaffen. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, letztlich steht aber der Erfolg des VfB über allem und dementsprechend mussten wir handeln.“

Weinzierl hatte erst am 9. Oktober seinen Dienst beim VfB angetreten. Von 23 Partien gingen 15 verloren. Am Samstag setzte es beim FC Augsburg eine 0:6-Schlappe. Der Vorsprung auf Rang 17 beträgt nur drei Zähler.

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