Ronaldo & PSG: Sondierungsgespräche stehen an

Seinen Traum vom sechsten Champions League-Titel konnte sich Cristiano Ronaldo im Trikot von Juventus Turin bisher nicht erfüllen. Ein vorzeitiger Abschied von der Alten Dame scheint nicht mehr gänzlich ausgeschlossen. Erste Sondierungsgespräche werden bald stattfinden.

Ronaldo im Duell mit Jason Denayer von Olympique Lyon
Ronaldo im Duell mit Jason Denayer von Olympique Lyon ©Maxppp

In der Vorsaison musste sich Juventus Turin in der Champions League dem als Außenseiter gehandelten Ajax Amsterdam geschlagen geben. Ein gutes Jahr später ist Olympique Lyon die Endstation – wieder ein Underdog. Vor allem für Cristiano Ronaldo, der mit der Alten Dame eigentlich seinen sechsten Königsklassentitel einfahren wollte, eine herbe Enttäuschung.

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Bis 2022 ist der 35-Jährige noch an Juve gebunden, einen vorzeitigen Abschied scheint der Portugiese aber nicht mehr auszuschließen. Nach Informationen unserer französischen Partnerredaktion Foot Mercato hat Ronaldo seinen Berater Jorge Mendes darum gebeten, den Austausch mit anderen Klubs zu beginnen.

Unter den möglichen Zielen des Portugiesen ist auch Paris St. Germain, das bereits von ‚France Football‘ mit Ronaldo in Verbindung gebracht wurde. Eine erste Kontaktaufnahme zwischen Mendes und PSG-Sportdirektor Leonardo ist nach FM-Informationen bereits erfolgt. Weitere Gespräche werden im Rahmen des Champions League-Finalturniers in Lissabon stattfinden.

Was ist möglich?

Gleichbedeutend mit einem Juve-Abschied ist das natürlich nicht. Bis ein Spieler der Größenordnung eines Ronaldo transferiert wird, müssen zahlreiche Verhandlungsrunden geführt und diverse Punkte geklärt werden. Die Parteien wollen aktuell lediglich ausloten, was möglich ist und was nicht.

Wenn es nach den Verantwortlichen von Juventus geht, wird es über diese ersten Sondierungsgespräche nicht hinaus gehen. „Er wird bei uns bleiben. Ich bin sicher, dass er in der kommenden Saison für Juventus spielen wird. Er ist eine Säule von Juventus und wird es auch bleiben“, erklärte Klubpräsident Andrea Agnelli zuletzt. Das letzte Wort über Ronaldos Zukunft wird damit aber nicht gesprochen sein.

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