Diaby träumt von PSG-Rückkehr

Im Sommer ging es für Moussa Diaby von Paris nach Leverkusen. In der Bundesliga startet der junge Franzose durch, doch im Hinterkopf lebt der Traum PSG.

Moussa Diaby bejubelt ein Tor für Bayer
Moussa Diaby bejubelt ein Tor für Bayer ©Maxppp

Moussa Diaby hat sich über seinen Wechsel zu Bayer Leverkusen geäußert. Bei ‚Téléfoot‘ sagt der 20-Jährige: „Leverkusen und PSG kann man nicht vergleichen. Ich wusste, dass ich bei Leverkusen mehr Einsatzzeiten haben würde als bei PSG. Paris ist mein Ausbildungsverein, ich bin ihnen sehr dankbar. Aber ich musste Paris verlassen.“

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Im vergangenen Sommer war Diaby für 15 Millionen Euro nach Leverkusen gewechselt. Nach einiger Anlaufzeit ist er unter Peter Bosz seit Mitte November gesetzt. Dass ihm der Durchbruch bei PSG verwehrt blieb, nagt nicht an Diaby: „Man muss Geduld haben, es gibt andere Spieler, die es geschafft haben. Ich wollte nicht zu lange warten, um Spielpraxis zu sammeln.“

„Eines Tages zurück“

Die französische Hauptstadt habe Diaby in dem Gedanken verlassen, „dass ich eines Tages zurückkomme, aber mit einem anderen Status.“ An diesem arbeitet der Flügelstürmer fleißig, neun Scorerpunkte (vier Tore, fünf Vorlagen) sammelte Diaby bislang in der Bundesliga.

Erst am Montag überzeugte der französische U21-Nationalspieler mit zwei Assists beim 4:1-Sieg über Werder Bremen. Medien in Frankreich brachten Diaby daraufhin beim FC Arsenal und Borussia Dortmund ins Spiel.

Allzu große Sorgen über einen vorzeitigen Absprung muss man sich unterm Bayerkreuz aber nicht machen, Diabys Vertrag läuft noch bis 2024. Dennoch setzt sich der Leverkusen-Profi hohe Karriereziele: „Ich denke immer an die französische A-Nationalmannschaft, wie es alle jungen Franzosen tun. Und warum nicht nach einem größeren Verein wie PSG Ausschau halten?“

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