Hertha: BVB-Leihspieler Wolf soll bleiben – Ablöse noch zu hoch

Marius Wolf wusste bei Hertha BSC bislang durchaus zu überzeugen. Die Verantwortlichen wollen ihn langfristig für die Alte Dame gewinnen, müssen dafür aber mit Borussia Dortmund übereinkommen.

Marius Wolf soll langfristig für die Hertha spielen
Marius Wolf soll langfristig für die Hertha spielen ©Maxppp

Bei Hertha BSC herrscht große Zufriedenheit mit Marius Wolf. „Marius tut unserem Spiel gut. Er hat einen riesigen Willen, ist sehr laufstark, schiebt ständig an und lässt sein Herz auf dem Platz“, findet Sportvorstand Michael Preetz gegenüber dem ‚kicker‘ anerkennende Worte über den 24-jährigen Flügelspieler, den die Hertha im vergangenen Sommer von Borussia Dortmund ausleihen konnte.

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Zwar könne Wolf „noch beständiger werden. Aber wir wissen, was wir an ihm haben, und würden mit ihm gern über die Saison hinaus zusammenarbeiten“, betont Preetz. Bis dahin wartet aber noch ein gutes Stück Verhandlungsarbeit auf den Hertha-Sportchef: „Wir werden mit dem BVB sprechen.“

Hertha erwartet „zähen Poker“

Hauptgegenstand dieser Gespräche dürfte Wolfs Ablöse werden. Im Leihvertrag wurde eine Kaufoption über 20 Millionen Euro installiert, anders war der Deal im vergangenen August nicht zu arrangieren. Aber Windhorst-Millionen hin oder her: Diese Summe ist Hertha zu hoch und soll nach unten korrigiert werden. Der ‚kicker‘ prophezeit „einen zähen Poker“.

Wolf soll aber nicht der einzige Neuzugang für Herthas rechte Seite bleiben. Der gebürtige Coburger ist bei einer Dreierkette als weit nach vorne geschobener Rechtsverteidiger einsetzbar, bei einer von Trainer Bruno Labbadia bevorzugten Viererkette aber wohl zu offensiv. Es soll daher noch ein Spezialist für hinten rechts dazugeholt werden.

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