Terror-Alarm in der Champions League | Ronaldos „Mega-Ausraster“

von Niklas Scheifers
2 min.
Die FT-Presseschau @Maxppp

Eine Terror-Drohung sorgt vor den Champions League-Duellen in dieser Woche für Entsetzen. Cristiano Ronaldo hat zum wiederholten Mal seine Emotionen nicht im Griff. Presse-Themen am heutigen Dienstag.

IS verbreitet Angst

Wir starten mit einem sehr ernsten Thema in die heutige Presseschau. Die Sicherheitskräfte in London, Madrid und Paris sind in höchster Alarmbereitschaft. Der Grund: Die Terrororganisation IS hat mit einer eindeutigen Botschaft Anschläge auf die Spielstätten der anstehenden Viertelfinal-Hinspiele der Champions League angedroht. Das IS-Medium Al Azaim veröffentlichte eine Fotomontage mit den Namen der vier Stadionnamen Emirates Stadium, Prinzenpark, Wanda Metropolitano und Santiago Bernabéu. Dazu ein bewaffneter IS-Kämpfer und der Slogan: „Kill them all“.

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Der Reihenfolge entsprechend laufen heute und morgen Abend (21 Uhr) der FC Arsenal und Bayern München, Paris St. Germain und der FC Barcelona, Atlético Madrid und Borussia Dortmund sowie Real Madrid und Manchester City in diesen Arenen auf. Die Behörden nehmen die Drohung sehr ernst, die Sicherheitsmaßnahmen wurden verschärft. Zu Spielabsagen wird es übereinstimmenden Medienberichten zufolge wohl nicht kommen. Eine ähnliche Drohung wurde bereits vor dem Bundesliga-Topspiel FC Bayern gegen Borussia Dortmund (0:2) lanciert. Bleibt einfach nur zu hoffen, dass es bei einer Drohung der Terroristen bleibt.

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Nächster Ronaldo-Ausraster

Zu einer Drohgebärde ganz anderer Art ließ sich am gestrigen Montag Superstar Cristiano Ronaldo in Saudi-Arabien hinreißen – wieder einmal in einem Spiel von Al Nassr gegen den Erzrivalen Al Hilal. Es steht 0:2 im Halbfinale des Saudi Super Cups, da brennen CR7 in der 86. Spielminute die Sicherungen durch. Gegenspieler Ali Al-Bulayhi versucht, den Portugiesen an einem schnellen Einwurf zu hindern. Das lässt Ronaldo nicht auf sich sitzen und stößt den gegnerischen Verteidiger mit einem Ellbogencheck um. Der Schiedsrichter zeigt völlig zurecht die Rote Karte.

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Der Übeltäter geht aber nicht einfach vom Platz, sondern lässt seinem Frust weiter freien Lauf. Er hebt den Arm, ballt eine Faust, spendet dem Unparteiischen – der die Geste selbst nicht wahrnimmt – höhnischen Applaus und macht die Daumen-hoch-Geste. Nicht nur die ‚Bild‘ bedankt sich für eine lukrative Schlagzeile: „Schlag, Rot, wilde Drohung – irrer Mega-Ausraster von Ronaldo!“ Aber auch der englische Boulevard lässt sich nicht zweimal bitten: „Ronaldo’s Red Rage“, titelt exemplarisch die ‚Daily Mail‘. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr geht ein CR7-Ausraster viral.

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