Schalke: Gerücht um Schneider-Nachfolge

Nach der 0:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg griff Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider personell durch. Dabei ist sein eigener Posten mittlerweiler alles andere als sicher.

Jochen Schneider ist Sportvorstand auf Schalke
Jochen Schneider ist Sportvorstand auf Schalke ©Maxppp

Der dramatische Fehlstart des FC Schalke 04 hat bei den Königsblauen schon so manchen Kopf gefordert. Als erstes musste Trainer David Wagner den Hut nehmen, es folgten Kaderplaner Michael Reschke und Stürmer Vedad Ibisevic, dessen Vertrag zum Jahresende aufgelöst wird. Nabil Bentaleb und Amine Harit sind zudem suspendiert.

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Verantwortlich für diese und weitere Personalentscheidungen bei den Königsblauen ist Jochen Schneider. Der 50-Jährige ist seit März 2019 als Sportvorstand auf Schalke tätig, sein Vertrag läuft noch bis 2022. Dass er diesen erfüllen wird, ist nur vorstellbar, wenn auf die aktuelle Krise des Klubs die deutliche Trendwende folgt.

Interimslösung Knäbel?

In der Chefetage des Klubs scheint man die Schneider nur bedingt zuzutrauen. Wie der ‚Bild‘-Journalist Alfred Draxler in seiner Kolumne ‚Nachgehakt‘ berichtet, hat der Schalker Aufsichtsrat bereits über einen Nachfolger des Sportvorstands diskutiert.

Welchen Kandidaten die S04-Bosse dabei im Blick haben, ist nicht überliefert, als „Übergangslösung“ habe man aber über Peter Knäbel nachgedacht. Der 54-Jährige war einst als Sportchef und kurzzeitiger Interimstrainer beim Hamburger SV aktiv und ist seit 2018 Technischer Direktor auf Schalke. Folgt bald die kurzzeitige Beförderung?

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