Hertha BSC: Trainerwechsel vorprogrammiert?

von Niklas Scheifers - Quelle: kicker
1 min.
Pál Dárdai geht über den Platz @Maxppp

Tragisch und erfolglos begann das Fußballjahr 2024 für Hertha BSC. Die Position von Cheftrainer Pál Dardai ist geschwächt.

Das 1:2 im Zweitliga-Schlager gegen den Hamburger SV hat die ohnehin nur noch kleine Resthoffnungen auf die postwendende Bundesliga-Rückkehr quasi zunichte gemacht. Geht es nicht mit dem Teufel zu, wird Hertha BSC auch in der kommenden Saison im Unterhaus verweilen. Das hatten die Verantwortlichen freilich einkalkuliert, mehr als Platz elf darf am Ende der Saison aber doch zu Buche stehen für die Alte Dame.

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Das sieht laut ‚kicker‘ zufolge auch Hertha-Investor 777 so. Nun könnte es, so geht aus dem Bericht hervor, für Cheftrainer Pál Dárdai brenzlig werden. Die ungarische Vereinsikone sei schon im vergangenen Sommer nicht die Wunschlösung der US-amerikanischen Geldgebers gewesen. Damals setzte sich noch Präsident Kay Bernstein für Dárdais Verbleib ein.

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Fehlender Erfolg vs. Identifikation

Nun ist der im Januar tragisch verstorbene Klubboss nicht mehr da, der Übungsleiter hat einen wichtigen Fürsprecher verloren. Dass sich Dárdai im Pokal-Viertelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern (1:3) mit der überraschenden Umstellung auf Dreierkette klassisch vercoachte, wird man bei 777 ebenfalls nicht mit Wohlwollen registriert haben.

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Klar ist aber auch: Eine Trainer-Entlassung birgt enormen Zündstoff, der den dauerangespannten Hauptstadtklub in neue Turbulenzen manövrieren würde. Dárdai ist Sympathieträger und Identifikationsfigur, ein mit dem Verein noch stärker verbundener Cheftrainer wäre schlichtweg nicht zu finden. Dass dieser Umstand den Investor im Zweifel davon abhalten würde, einen Personalwechsel zu initiieren, ist jedoch nicht anzunehmen.

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