Enthüllt: Der Geheimplan bei Anselmino
Dass Borussia Dortmund Aarón Anselmino gerne über den Sommer hinaus halten möchte, ist kein Geheimnis. Das Modell orientiert sich dabei an Carney Chukwuemeka.
„Ich werde sicherlich in den nächsten Tagen mal den Hörer in die Hand nehmen müssen und werde dort anrufen. Wir haben einen ganz guten Draht zum FC Chelsea“, hatte Sportdirektor Sebastian Kehl am Samstag nach dem 2:1-Erfolg von Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen noch angekündigt. Er wolle mit den Blues über die Zukunft von Aarón Anselmino reden, der nur noch bis zum Sommer von der Stamford Bridge an die Strobelallee ausgeliehen ist.
Bei seinen sieben Auftritten hat der Argentinier sein Talent schon unter Beweis gestellt und sein Potenzial offenbart, auch wenn hier und da noch ein paar Wackler zu sehen sind. Kehl & Co. wollen den 20-Jährigen unbedingt halten. Gelingen soll das ähnlich wie im vergangenen Sommer bei Carney Chukwuemeka (22).
Chukwuemeka zum Vorbild
Der Mittelfeldspieler war für ein halbes Jahr ausgeliehen, dann kehrte er wieder zurück zu Chelsea, doch Dortmund blieb dran und geduldig. Erst eine Woche vor dem Deadline Day akzeptierten die Blues einen dauerhaften Verkauf, Chukwuemeka kam für 20 Millionen Euro.
Die ‚Bild‘ berichtet jetzt, dass Dortmund auf einen ähnlichen Verlauf bei Anselmino hofft. Der BVB werde, so der interne Plan, in der Rückrunde noch nicht aktiv, sondern bleibe geduldig. Damit soll vermieden werden, dass der Preis für das argentinische Abwehrtalent schon vorab in die Höhe getrieben wird. Im Sommer soll laut dem Boulevardblatt dann ein Vorstoß gewagt werden.
Schwieriges Unterfangen
Ob das Vorhaben so aufgeht, bleibt abzuwarten. Die Ausgangslage bei Anselmino ist schließlich anders als bei Chukwuemeka. Anselmino war erst vor eineinhalb Jahren für 16,5 Millionen Euro nach England gewechselt und steht im Westen Londons noch bis 2031 unter Vertrag.
Sollte er fit bleiben und spielen, wird der BVB sicherlich mit anderen Topklubs um den Rechtsfuß konkurrieren müssen. Und auch das dürfte den Preis in die Höhe schnellen lassen. Vorausgesetzt, Chelsea zieht überhaupt einen Anselmino-Verkauf in Erwägung.
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