Holt Hertha noch zwei Neue für die Offensive?

Für den Moment hat Hertha keinen Engpass im Angriff, das könnte sich je nach Situation und Spielsystem aber schnell ändern. Im Ausland kursieren Berichte über zwei potenzielle Neuzugänge für die Berliner.

Amer Gojak (l.) jubelt mit seinem Teamkollegen Luka Ivanusec
Amer Gojak (l.) jubelt mit seinem Teamkollegen Luka Ivanusec ©Maxppp

Eklatante Lücken gibt die Offensive von Hertha BSC nach der Verpflichtung von Jhon Córdoba (27) nicht mehr Preis. Mit dem Neuzugang vom 1. FC Köln und dem Polen Krzyzstof Piatek (25) ist die Doppelbesetzung auf der Neun hergestellt, ebenso auf der Zehn mit Matheus Cunha (21) und Vladimir Darida (30), die aber zumeist in anderen Rollen zum Einsatz kommen.

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Bustos weiter im Gespräch

Allzu zahlreich sind die Optionen für Hertha-Trainer trotzdem nicht, vor allem dann nicht, wenn Labbadia mit Doppelspitze und/oder Flügelzange spielen lassen will. Weitere Zugänge für die Offensive würden den Berlinern nach den Abgängen von Ondrej Duda und Lazar Samardzic somit gut zu Gesicht stehen.

Gehandelt wird nach wie vor Nahuel Bustos, 22-jähriger Offensivrllrounder des argentinischen Erstligisten CA Talleres. Dessen Präsident Andrés Fassi hat sich, so berichtet ‚TyC Sports‘, auf den Weg nach Deutschland gemacht, um Gespräche mit der Hertha und einem namentlich nicht genannten zweiten Bundesligisten zu führen. 8,5 Millionen Euro soll Talleres für Bustos fordern.

Hertha Favorit auf Gojak?

Eine weitere potenzielle Verstärkung scheint die Alte Dame bei Dinamo Zagreb entdeckt zu haben. Wie das kroatische Online-Magazin ‚Tportal.hr‘ berichtet, interessiert sich die Hertha für Dinamos offensiven Mittelfeldspieler Amer Gojak (23). Mehr noch: Die Quelle stuft den Klub aus der Bundeshauptstadt als „realistischste Wahl“ ein.

Demzufolge wäre Gojaks Transfer nach Berlin wahrscheinlicher als ein Wechsel zum FC Bologna oder zum FC Genua – zwei ebenfalls interessierte Klubs aus der Serie A. Dinamo soll auf fünf bis sieben Millionen Euro hoffen. Soweit die Berichte aus dem Ausland. Nun bleibt abzuwarten, was Hertha tatsächlich noch umsetzen wird.

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