Zu teuer: Bayern-Führung entscheidet sich gegen Neymar
Die Personalie Neymar war offenbar zwischenzeitlich auch Thema beim FC Bayern. Letztlich haben sich die Bosse des Rekordmeister allerdings gegen den Brasilianer ausgesprochen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand.

Die Bundesliga hat in den zurückliegenden Jahren deutlich an Strahlkraft gewonnen. Solides Wirtschaften, ausgezeichnete Jugendarbeit und eine ausgeprägte Fankultur haben dafür gesorgt, dass nicht nur der FC Bayern München im Ausland ein hohes Ansehen genießt. Gleichwohl ist es vor allem der Rekordmeister, der Branchengrößen wie Pep Guardiola oder Javi Martínez anlockt.
Und auch im Fall Neymar wäre ein Werben der Bayern trotz hochkarätiger Konkurrenz wohl nicht aussichtslos gewesen. Doch nach Informationen der ‚Sport Bild‘ haben sich Matthias Sammer und Co. frühzeitig aus der Personalie verabschiedet. Dem Fachblatt zufolge wurde in der Führungsetage der Bayern über Neymar gesprochen, vor allem aus finanziellen Gründen sei das Risiko einer Verpflichtung des brasilianischen Shootingstars allerdings zu groß gewesen. Zudem stellt sich die Frage, wie schnell der Dribbelkönig seine Spielweise auf das europäische Format umstellen kann.
Den 21-Jährigen wird es spätestens 2014 wohl zum FC Barcelona ziehen, auch wenn sich die allgemeine Spekulation, er habe einen Vorvertrag bei den Katalanen unterschrieben, bislang nicht bestätigt hat.
So oder so – der neue Klub muss tief in die Tasche greifen für den Edeltechniker. Denn auch nach seinem Vertragsende kommt Neymar keineswegs kostenfrei. Ein saftiges Handgeld sowie Prämien an diverse Berater und Inhaber der Transferrechte werden fällig.
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