Platz drei nach 19 Spieltagen. Damit wäre der 1. FC Kaiserslautern für die Relegationsspiele berechtigt. Entsprechend zufrieden sollten Fans und Verantwortliche rund um den Betzenberg eigentlich sein. Schaut man sich die Tabelle etwas genauer an, sieht es jedoch schon nicht so rosig aus. Vier Punkte Rückstand auf Greuther Fürth, acht auf Spitzenreiter Köln. Vor allem aber sind die Lauterer punktgleich mit gleich drei weiteren Teams. Lediglich das bessere Tordifferenz sichert Rang drei. Auf Platz sieben (SC Paderborn) sind es nur drei Punkte Vorsprung.

Gerade mit Blick darauf, dass die Pfälzer für die Rückkehr in die Bundesliga vor der Saison enorm aufrüsteten, ist die Bilanz etwas ernüchternd. Anscheinend wollen die Verantwortlichen nichts anbrennen lassen und forcieren weiter den Aufstieg. So berichtet der ‚kicker‘, dass Srdjan Lakic vor einer Rückkehr auf den Betzenberg steht. Der kroatische Stürmer will Eintracht Frankfurt noch im Winter verlassen, also bis morgen – wenn er innerhalb Deutschlands wechseln möchte. Vvertraglich ist er noch bis 2015 an den VfL Wolfsburg gebunden. Am ‚Betze‘ erzielte der Mittelstürmer zwischen 2008 und 2011 in 80 Partien 35 Tore.

Sollte der Torjäger zurück an alte Wirkungsstätte kehren, müsste wohl einer der derzeit vier etatmäßigen Mittelstürmer seine Sachen packen. Erster Kandidat für einen Abgang wäre in der Theorie wohl Albert Bunjaku. Der 30-jährige Schweizer ist nur vierter Stürmer hinter Simon Zoller, Mohammadou Idrissou und Olivier Occean nur vierte Wahl. Allerdings soll Top-Torjäger Zoller (zehn Tore), der im Sommer vom VfL Osnabrück kam, auf der Wunschliste des Premier League-Klubs FC Fulham weit oben stehen. Bei entsprechendem Angebot könnte es finanziell für den FCK und sportlich für den 22-Jährigen durchaus reizvoll sein.

Und obwohl die ‚Cottagers‘ kurz vor der Verpflichtung des griechischen Torjägers Kostas Mitroglou von Olympiakos Piräus stehen, soll Coach René Meulensteen den Ex-Osnabrücker weiterhin auf dem Zettel haben. Sollte Lakic sich den ‚Roten Teufeln‘ anschließen, wird es in jedem Fall spannend, wen Coach Kosta Runjaic auf der Bank schmollen lässt – oder ob noch ein Stürmer abgegeben wird.