Henrikh Mkhitaryan ist Armeniens erster Fußballstar – zumindest verfügt der 24-Jährige über sämtliche Anlagen, ein solcher zu werden. Bis zum Viertelfinale der Champions League (ausgeschieden gegen den BVB) war der schnelle Offensiv-Allrounder von Shakhtar Donetsk der Akteur, der die größte Strecke auf dem Platz zurückgelegt hat. Doch mit Laufstärke allein sind Mkhitaryans Vorzüge nicht erschöpft. Der Rechtsfuß ist technisch versiert, wendig und vor allem torgefährlich.

Letztgenanntes Attribut wird am Ende ausschlaggebend sein dafür, dass sich der Nationalspieler auch in einer europäischen Top-Liga behaupten kann. Und ebendiesen Schritt hat Mkhitaryan für den Sommer geplant. „Ich werde alles dafür tun, um nach der Saison zu wechseln“, so der Shakhtar-Torjäger, „für jeden Spieler ist es ein Traum und das Hauptziel, in einem großen Klub zu spielen.

Interesse an Mkhitaryan bekunden allen voran Manchester City und der FC Chelsea. Und deren Finanzkraft wird wohl auch gefragt sein, um den Wunschspieler aus Donetsk loszueisen. Denn der abschlussstarke Angreifer verdient gut beim ukrainischen Spitzenklub, an den er noch bis 2015 gebunden ist.

Fazit: Den dreifachen armenischen Fußballer des Jahres wird es im Sommer wohl nach England ziehen. Seinen Traum von einer Top-Liga würde sich Mkhitaryan damit erfüllen. Den Nachweis, international konkurrenzfähiger als Shakhtar zu sein, muss aber insbesondere ManCity erst noch antreten.



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