Integration in den Profikader

In der Hinrunde sah Isak unter Lucien Favre kein Land. Nicht ein einziges Mal schaffte es der junge Schwede in den Profikader. Stattdessen sammelte er Spielpraxis in der Regionalliga (elf Spiele, fünf Tore). Kehrt der 19-Jährige im Sommer zum BVB zurück, ist sein Status zwangsläufig ein anderer.

Dortmund befindet sich auf der Suche nach einem Mittelstürmer – in Isak hat man eigentlich eine Lösung auf dem Silbertablett. Hinter Paco Alcácer und Mario Götze könnte der Teenager zu einer wertvollen Alternative aufgebaut werden. Favre scheint jedoch kein besonderer Fan von Isak zu sein.

Weitere Leihe

Isak beweist aktuell, wie sehr eine Ausleihe seine Entwicklung vorantreibt. Der Gedanke, den Stürmer weiterhin andernorts ausbilden zu lassen, liegt also nahe. Denkbar wäre eine weitere Saison bei Willem II, allerdings wäre auch der Schritt auf ein höheres Niveau durchaus interessant für Klub und Spieler.

Durch seinen Lauf für Willem II könnte Isak auch für einige Bundesligisten aus dem Tabellenmittelfeld interessant werden. Aber auch der Schritt zu einem Spitzenklub aus den Niederlanden oder in eine andere Topliga wäre wohl nicht die schlechteste Option.

Verkauf

Als der BVB Isak im Januar 2017 ins Ruhrgebiet holte, setzte der Bundesligist sich gegen namhafte Konkurrenz durch. Mittlerweile befindet sich der 1,90-Meter-Schlaks zurück auf dem Radar einiger Topklubs. Zuletzt wurde Isak wieder mit Real Madrid, dem FC Barcelona und dem FC Chelsea in Verbindung gebracht.

Sollte man bei der Borussia trotz seiner starken Bilanz in Tilburg nicht vom Sturm-Juwel überzeugt sein, wird Schwarz-Gelb einen Verkauf in Betracht ziehen. Die einst investierten 8,6 Millionen Euro würde der BVB locker wieder einspielen. Explodiert der zweifache Nationalspieler im Anschluss jedoch, wird man sich am Borsigplatz noch ziemlich ärgern.