Ich bin in der Form meines Lebens. Fragt den Trainer, warum ich nicht spiele“, klagte Nabil Bentaleb bereits vor rund zwei Wochen öffentlich sein Leid.

Im bisherigen Saisonverlauf setzte Domenico Tedesco nur selten auf den Mittelfeldspieler, beim 1:2 in München am vergangenen Samstag stand Bentaleb einmal mehr nicht im Spieltagskader.

Doch warum läuft es für den Algerier, der in der Vorsaison noch einen guten Start auf Schalke hingelegt hat, nicht mehr rund? Laut ‚Bild‘ gibt es vielschichtige Gründe.

Quälgeist Bentaleb?

Zum einen sind da Bentalebs wenig lustvolle Trainingsleistungen, die Tedesco auch schon öffentlich bemängelte. Zum anderen geht der Linksfuß Trainer und Mannschaft sprichwörtlich „auf die Nerven“, so das Boulevardblatt.

Demnach gehören „Diva-Allüren“ zur Tagesordnung. In Taktikbesprechungen zeige sich Bentaleb zudem uneinsichtig und leiste sich Widerworte. Die Folge sei eine Isolierung von der Mannschaft, eine Einzelgängerrolle.

Laut ‚Bild‘ wird ein Abgang im Sommer „immer wahrscheinlicher“ – und das, obwohl in Leon Goretzka und Max Meyer auch zwei direkte Mittelfeld-Konkurrenten S04 verlassen (könnten).

PlausibelFT-Meinung: Da Christian Heidel viel Geld auf den Tisch legte, um seinen „Lieblingsspieler“ an Schalke zu binden, wird der Manager Bentaleb nur ungern schon im Sommer aufgeben. Ohnehin ist fraglich, ob zahlungskräftige Interessenten auf den Plan treten werden. Fakt ist aber auch: Die Trainer-Spieler-Beziehung steht am Scheideweg.