Real Madrid könnte sein Werben um Luka Jovic intensivieren. Wie die ‚Marca‘ berichtet, ist man sich bei den Königlichen intern einig, dass der Stürmer von Eintracht Frankfurt auf einem überhitzten Markt das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet.

Die ‚Marca‘ hatte bereits Ende März von einem Treffen zwischen Real-Verantwortlichen und der Entourage des Torjägers (25 Tore in 39 Spielen) berichtet. Als Ablöse wirft das Real nahestehende Blatt 70 Millionen Euro in den Raum. 20 Prozent davon würden an Benfica Lissabon fließen.

„Mehrere Spieler“ auf dem Eintracht-Zettel

Zupass kommt dem Champions League-Sieger dabei, dass sich „mehrere Spieler“ aus den eigenen Reihen auf dem Zettel der Eintracht befinden. Namentlich nennt die ‚Marca‘ die beiden Mittelstürmer Pedro Ruiz und Raúl de Tomás.

Ruiz ist der Torjäger der U19 von Real. In seinen acht Youth League-Einsätzen traf der 1,96-Meter-Schlaks siebenmal. Beim jüngsten Viertelfinal-Aus bei der TSG Hoffenheim (2:4) war der 19-Jährige ebenfalls erfolgreich. Scouts der Eintracht schauten genau hin.

De Tomás ist in seiner Entwicklung bereits deutlich weiter. Der 24-Jährige spielt seit 2017 leihweise für Rayo Vallecano. In der Vorsaison schoss er das Team mit 24 Treffern zurück in die erste Liga. Aktuell steht de Tomás bei 13 Treffern in 28 Spielen.

Gute Beziehung zwischen Madrid und Frankfurt

Für die ‚Marca‘ ist das Eintracht-Interesse an den beiden Angreifern ein weiterer Faktor, der für die Verpflichtung von Jovic spricht. Real und die SGE pflegen gute Beziehungen. In der jüngeren Vergangenheit fädelte Fredi Bobic bereits die Deals für Jesús Vallejo, Omar Mascarell und Lucas Torró ein.

PlausibelFT-Meinung: Der Poker um Jovic wird noch eine Weile weitergehen. Der FC Barcelona ist ebenfalls scharf auf den 21-jährigen Serben und auch der FC Bayern könnte sich noch einmischen. Jovic kann sich aber auch einen Verbleib in Frankfurt vorstellen, wenngleich Bobic weiß: „Wenn etwas extrem Großes um die Ecke kommt, kann es schon sein, dass wir ihn verlieren.“ Dass Real sich angesichts der guten Beziehungen nach Frankfurt in der Favoritenrolle wähnt, ist gut vorstellbar.