Borussia Dortmund will für den Fall einer Entlassung von Lucien Favre vorbereitet sein und klopft weiterhin den Trainermarkt ab. Wie die ‚Süddeutsche Zeitung‘ berichtet, macht mittlerweile der Name von Daniel Farke an der Strobelallee die Runde. Der 43-Jährige steht seit zwei Jahren bei Norwich City an der Seitenlinie und passt perfekt ins Beutschema der Schwarz-Gelben

Der ehemalige Trainer der zweiten Mannschaft des BVB lässt in Norwich, anders als bei anderen Premier League-Aufsteigern, attraktiven Offensivfußball spielen. Farke will mit seinem Team aktiv das Spiel gestalten und geht bei Ballverlust direkt ins Gegenpressing. In der Vorsaison spielten die Canaries eine beeindruckend dominante Aufstiegsrunde. Ein Stil, der den Dortmunder Verantwortlichen auch für die eigene Mannschaft vorschwebt.

Das Problem

Allerdings besitzt Farke einen bis 2022 gültigen Vertrag in Norwich. Dem Bericht der ‚Süddeutschen Zeitung‘ zufolge wäre der 43-Jährige nur bei Vertragslosigkeit ein ernsthafter Kandidat bei der Borussia. Zwar stehen die Canaries in der Premier League derzeit auf dem 18. Tabellenplatz, doch Farke hat nach dem überraschend dominanten Aufstieg in die erste Liga seinen Kredit noch nicht verspielt.

Das Zeitfenster für eine mögliche Rückholaktion von Farke könnte sich für die Borussia daher zu spät öffnen. Sollte der BVB am Wochenende gegen Hertha die nächste Enttäuschung erleben, wird der Trainerstuhl bei den Schwarz-Gelben wohl schon neu besetzt sein, wenn Farke seinen in Norwich räumen muss. Eine Interimslösung wäre ein vorstellbares Szenario, um die Personalie nicht aus dem Blick zu verlieren.