Der ursprüngliche Plan sah vor, das zentrale Mittelfeld mit Weltmeister und Champions League-Gewinner Sami Khedira zu verstärken. Wegen der Turbulenzen beim FC Schalke 04 platzte der Traum aber wie eine Seifenblase. Neues Objekt der Begierde ist nun Johannes Geis vom FSV Mainz 05, für den Horst Heldt schon ein konkretes Angebot abgegeben hat. Doch Schalke hat auch noch einen Youngster von Real Madrid im Blick.

Nach FussballTransfers-Informationen ist ‚Königsblau‘ auf das Real-Eigengewächs José Rodríguez aufmerksam geworden. Der spanische U21-Nationalspieler sammelte in der abgelaufenen Saison Erstligaerfahrung als Leihspieler von Deportivo La Coruña (25 Einsätze). Ende des Monats läuft der Kontrakt aus und Rodríguez steht vor einer ungewissen Zukunft.

Der Gang zurück zur zweiten Mannschaft der ‚Königlichen‘ wäre ein Rückschritt. Hoffnungen auf regelmäßige Einsätze im von Rafa Benítez trainierten Starensemble darf sich der zentrale Mittelfeldspieler, der in La Coruña zeitweise auf dem Flügel zum Einsatz kam, aber auch nicht machen. Die Zeichen stehen folglich klar auf Vereinswechsel – ob zur Leihe oder als endgültiger Abschied ist noch ungewiss.

Vier Klubs liebäugeln mit einem Transfer

Denkbar ist, dass der FC Schalke 04 die Modalitäten eines Transfers erfragen wird. Aber auch die AS Monaco, Stoke City und Besiktas haben Rodríguez eindringlich beobachtet. Der 20-Jährige wäre für seinen neuen Arbeitgeber eher Perspektivspieler denn sofortige Verstärkung.

Er ist technisch sehr stark, hat eine gute Übersicht, erobert viele Bälle und schießt gefährlich aus der zweiten Reihe. Er ist in seinen Leistungen aber noch zu unbeständig“, weiß der spanische FT-Korrespondent Rafael Castro. Sein großes Potenzial macht den Rechtsfuß zu einem interessanten Mann für die kommenden Jahre. Schafft es ein Trainer, den Rohdiamanten an den richtigen Stellen zu schleifen, kann Rodríguez eine echte Verstärkung für das Mittelfeld-Zentrum sein. Auch auf Schalke.