Mir hat die Aussage nicht gefallen. Weder positive noch negative Aussagen helfen“, stellte Karl-Heinz Rummenigge vor dem gestrigen Spiel des FC Bayern gegen Fenerbahce klar, „wir haben ein sehr gutes Verhältnis mit City, er (Leroy Sané, Anm. d. Red.) ist dort unter Vertrag.“

Aussagen seines Trainers Niko Kovac waren dem Klubchef der Münchner zuvor übel aufgestoßen. Der hatte offensiv verkündet, dass er an die Verpflichtung von Leroy Sané glaube: „Unsere Vereinsführung ist dort sehr engagiert hintendran. Dass es nicht einfach ist, sehen Sie, sonst wäre es ja schon durch. Aber ich bin zuversichtlich und gehe davon aus, dass wir ihn bekommen können.“

Entschuldigung mit einem Aber

Nach dem Spiel bekam Kovac die Gelegenheit, auf die Kritik von Rummenigge zu reagieren. Gegenüber dem ‚ZDF‘ gab er zu, „vielleicht ein bisschen offensiv“ gewesen zu sein. Auf der folgenden Pressekonferenz fügte er an: „Ich habe mit Pep Guardiola kommuniziert. Ich habe das mit ihm besprochen, so dass dem nichts hinzuzufügen ist.

Gleichzeitig betont Kovac: „Das, was ich gesagt habe, stimmt, hat Richtigkeit und ist absolut verifiziert.“ In Zukunft wolle er sich dennoch mit derlei Aussagen zurückhalten. Seine Position beim FC Bayern sieht der Trainer nach der Rummenigge-Kritik nicht belastet: „Nein, überhaupt nicht.“