Der FC Bayern bemüht sich laut Medienberichten aus England um eine Verpflichtung von Leroy Sané. Nach Informationen des ‚Daily Record‘ haben die Münchner bereits Gespräche mit Manchester City aufgenommen. Die Skyblues sollen dem Rekordmeister zudem die Erlaubnis erteilt haben, mit Sanés Beratern zu verhandeln.

Citys Sportlicher Leiter Txiki Begiristain zieht demnach einen Verkauf im Sommer in Erwägung, da Sanés Vertrag 2021 endet – ein Transfer unter Wert soll so verhindert werden. Eine Verlängerung in Manchester lehnt der DFB-Kicker bislang ab, mehrere Angebote soll Sané ausgeschlagen haben.

Fehlende Wertschätzung?

Die Gründe sind nicht nur finanzieller, sondern vor allem sportlicher Natur. Zwar steht eine gute Saisonbilanz von 46 Pflichtspieleinsätzen und 34 Scorerpunkten (16 Tore, 18 Assists) zu Buche, doch zuletzt musste sich Sané zunehmend mit einer Ergänzungsrolle zufriedengeben.

In den wichtigen Champions League-Halbfinals gegen Tottenham Hotspur kam der 23-Jährige zu schlappen sieben Einsatzminuten, beim wichtigen Meisterschaftsendspiel bei Brighton & Hove Albion (4:1) saß er 90 Minuten auf der Bank. Sanés Verhältnis zu Trainer Pep Guardiola soll belastet sein.

PlausibelFT-Meinung: Es ist bekannt, dass der FC Bayern nach dem Doppel-Abschied von Robben und Ribéry einen neuen Flügelspieler holen will. Wunschlösung Callum Hudson-Odoi (FC Chelsea) ist wegen seines Achillessehnenrisses vermutlich kein heißes Thema für diesen Sommer. Sané passt als junger deutscher Nationalspieler ins Münchner Beuteschema. Und ein Wechsel scheint für den pfeilschnellen Linksfuß durchaus eine Option zu sein. Günstig wäre der Deal nicht, aber das schreckt die Bayern kaum ab – 80-Millionen-Neuzugang Lucas Hernández dient als bestes Beispiel.