Seit seinem Wechsel Anfang 2015 verzückt Giorgian De Arrascaeta die brasilianische Liga. Im Trikot von Cruzeiro Belo Horizonte stehen in der laufenden Saison sieben Treffer zu Buche. De Arrascaeta kommt im offensiven Mittelfeld zum Einsatz, teilweise auch über die rechte Außenbahn. Die technischen Fertigkeiten des 22-Jährigen, der sich mit Schnelligkeit und Dribblings sowie feinen Freistößen in Szene zu setzen weiß, stechen hervor – die südamerikanischen Gene sind unverkennbar.

Eindruck hinterlassen hat der siebenmalige Nationalspieler Uruguays mit seinen Leistungen offenbar auch jenseits des Atlantiks. „Er hat auch Anfragen aus Deutschland, von Borussia Dortmund“, verrät dessen Berater André Cury gegenüber ‚Globoesporte‘. Bis 2019 ist De Arrascaeta noch an Cruzerio gebunden. Sein aktueller Arbeitgeber hält 50 Prozent der Transferrechte, die weiteren 50 Prozent liegen bei Ex-Klub Defensor Sporting Club. Der Spieler selbst wollte sich zuletzt nicht in die Karten schauen lassen: „Ich kann nichts dazu sagen, ich fühle mich hier sehr wohl. Ich denke nur an die kommenden Spiele und dann wird es für alle das Beste geben.

FT-Meinung: Der BVB ist im offensiven Mittelfeld und den Außenbahnen exzellent besetzt. Erst im vergangenen Sommer holte man mit Mario Götze, André Schürrle, Ousmane Dembélé und Emre Mor vier teils junge und hochveranlagte Neuzugänge an Bord, die das Angriffsspiel beflügeln sollen. Ein zeitnaher Transfer von De Arrascaeta scheint – vorbehaltlich möglicher Abgänge wie Christian Pulisic (FC Liverpool) oder Teilzeitkraft Shinji Kagawa – unwahrscheinlich. Denkbar aber, dass man die Entwicklung des Südamerikaners an der Strobellalle im Auge behält.