Pierre-Emerick Aubameyang, der momentan für sein Land Gabun im Afrika Cup aktiv ist, wird immer wieder mit einem Abschied von Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Real Madrid und Paris St. Germain sollen interessiert sein. Zuletzt gab es auch noch Gerüchte um ein mögliches Mega-Angebot aus China für den schnellen Stürmer.

Keine Angebote für Aubameyang

BVB-Manager Michael Zorc hat jetzt in einem Interview mit ‚RevierSport‘ zu einigen aktuellen Themen Stellung bezogen und wies jedes Aubameyang-Gerücht ins Reich der Fabeln zurück. Angesprochen auf die vielen Angebote für den Angreifer insbesondere jenes aus China, entgegnete der Ex-Profi: „Die suche ich auch noch. Bislang hat sich noch kein Verein wegen ihm gemeldet. Ständig entsteht irgendwo ein Gerücht, und 90 Prozent davon entbehren jeder Grundlage“, ärgert sich Zorc. Ein Wechsel in der Winterpause ist absolut ausgeschlossen, wie Zorc klarstellt: „Wenn er zurückkommt, wird er definitiv die BVB-Farben tragen."

Was das Zwischenfazit nach der ersten Bundesliga-Halbserie nach dem personellen Umbruch im Sommer angeht, fällt das Ergebnis für Zorc differenziert aus: „Im DFB-Pokal haben wir die Hausaufgaben erledigt. In der Champions League haben wir überragend gespielt. Wir sind als Gruppenerster weitergekommen, wieder vor Real Madrid – mehr geht nicht! In der Bundesliga hinken wir unseren Ansprüchen etwas hinterher, da fehlen vier bis fünf Punkte. Aber das können wir mit einer sehr guten Rückrunde reparieren.“

Gutes Arbeitsverhältnis mit Tuchel

Gerüchten, wonach das Verhältnis zwischen ihm und Chefcoach Tuchel nicht das Beste sein solle, schiebt der 54-Jährige einen Riegel vor. „Ich weiß nicht, woher diese Gerüchte kommen. Wir haben ein ganz normales, gutes Arbeitsverhältnis, wie es sein sollte und wie es immer war.“ Auch für Fans, die Stimmung gegen den aktuellen BVB-Trainer machen und der Auffassung sind, dass er nicht zum Verein passt, hat Zorc kein Verständnis: „Im letzten Jahr hat er offenbar ganz gut hierhin gepasst mit 78 Punkten und dem entsprechenden Feedback. Das hängt oft mit den Ergebnissen zusammen, deshalb müssen wir uns nicht permanent mit jedem Gerücht auseinandersetzen, das jemand in die Welt setzt.“

Zuletzt ließ Thomas Tuchel, dessen Vertrag bei den Schwarz-Gelben noch bis 2018 läuft, das Thema Vertragsverlängerung erst einmal offen. Und kündigte an, sich damit vor der Sommerpause nicht beschäftigen zu wollen. „Das deckt sich mit unseren Zielen“, kommentiert Zorc Tuchels Haltung.

Natürlich wolle der BVB seinen Trainer halten und ist mit seiner bisherigen Arbeit sehr zufrieden. „Und wir werden, wenn es an der Zeit ist, die entsprechenden Gespräche führen. Aber erst einmal ist das vorrangige Ziel, uns wieder für die Champions League zu qualifizieren. Das ist der Anspruch von Borussia Dortmund, dass wir jedes Jahr in diesem Wettbewerb vertreten sind, dass wir uns mit den besten Mannschaften messen können“, stellt Zorc klar.