Michael Zorc ist froh, dass die Zeiten, in denen Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembélé abseits des Platzes für Aufregung sorgten, vorbei sind. „Da hat sich eine Spirale entwickelt, die irgendwann nur noch schwer zu stoppen war. Wenn der eine streikt (Dembélé, Anm. d. Red.) und der andere keine Uhr zu haben scheint (Aubameyang, Anm. d. Red.), dann hat das schon Auswirkungen nach außen und nach innen“, erklärt der Sportdirektor des BVB der ‚Frankfurter Allgemeinen Zeitung‘.

Dembélé hatte im Sommer 2017 seinen Wechsel zum FC Barcelona erzwungen, indem er bei den Borussen in den Streik getreten war. Ein halbes Jahr später provozierte Aubameyang den Klub so lange, bis der BVB ihn schlussendlich an den FC Arsenal verkaufte.

Während es für den Gabuner bei den Gunners gut läuft, hat Dembélé in Barcelona mit Problemen zu kämpfen. Immer wieder fällt der junge Franzose abseits des Platzes mit Skandalen und Eskapaden negativ auf.

Zorc nimmt das durchaus gerne zur Kenntnis: „Jetzt, da er in Barcelona spielt, bei einem der größten Klubs der Welt, treten diese Disziplinlosigkeiten offenbar immer noch auf. Ich nehme mit Erleichterung zur Kenntnis, dass das also keine Sache war, die irgendetwas mit den Verhältnissen hier beim BVB zu tun hatte.“