Bei RB Leipzig hatte Julian Chabot vor rund eineinhalb Jahren keine richtige Perspektive gesehen. Es folgte der Zwischenschritt in die Eredivisie. Dort hat sich der 1,95 Meter große Linksfuß inzwischen mit starken Leistungen in den Vordergrund gespielt. Als Abwehrchef des FC Groningen ist Chabot gesetzt. Nach der Saison könnte es zurück nach Deutschland gehen.

Nach FT-Informationen bekundet unter anderem der SV Werder Bremen Interesse an dem neunfachen Juniorennationalsspieler. Daneben verfolgen auch die italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo und Sampdoria Genua die Entwicklung ganz genau. Beim jüngsten 1:0-Erfolg über Feyenoord, bei dem Chabot zum Spieler des Spiels gewählt wurde, waren Scouts der genannten Teams vor Ort, um das Bild von dem talentierten Defensivspieler zu vervollständigen.

Bis 2022 ist Chabot noch an Groningen gebunden. Dass er so lange im niederländischen Norden bleibt, ist allerdings nicht sehr wahrscheinlich. Der Ex-Leipziger bringt alle Voraussetzungen für eine Top-Karriere mit: Zweikampfstärke, Robustheit, Spielübersicht und die notwendige Schnelligkeit. Das dürfte in der näheren Zukunft noch weiteren Klubs auffallen.