Timothy Weah gilt als vielversprechendes Talent. Bei Paris St. Germain ist der 18-Jährige angesichts der Fülle an Superstars aber außen vor. Lediglich zu Saisonbeginn verschaffte Thomas Tuchel dem Mittelstürmer drei Pflichtspieleinsätze, in denen Weah auch sogleich zwei Treffer glückten.

Im Winter will sich der in New York City geborene US-Amerikaner (acht A-Länderspiele) verleihen lassen, um Spielpraxis zu sammeln. Zuletzt kündigte Weah an: „Im Januar bin ich bereit für eine Leihe und mich einem anderen Team anzuschließen, um zu sehen, was ich in der nächsten Hälfte der Saison leisten kann.“

Bundesliga oder Ligue 1?

FT erfuhr: Informationen für ein mögliches Leihgeschäft im Winter holten sich mit Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart auch zwei Bundesligisten ein. Insbesondere im Schwabenland vermisst man dieser Tage die Treffsicherheit. Mit neun Toren stellt der VfB den schwächsten Angriff der Liga.

Die favorisierte Option für Weah und seine Berater ist aber eigentlich ein Verbleib in der Ligue 1. Der SC Amiens und Racing Straßburg stehen bereit. Klar ist: Die Leihe soll nur ein Zwischenschritt sein, damit früher oder später der Durchbruch im Pariser Starensemble gelingt.