Paris St. Germain ist offenbar bereit, sich auch von zwei Leistungsträgern zu trennen. Grund: Das Financial Fairplay sitzt dem steinreichen Nobelklub aus der Hauptstadt im Nacken. In Kürze wird die Bekanntgabe der UEFA erwartet, ob PSG eine Strafe droht.

Um die unausgeglichene Transferbilanz wieder halbwegs ins Gleichgewicht zu bringen, wollen die Franzosen laut ‚Le Parisien‘ neben den üblichen Verdächtigen wie Javier Pastore, Gonçalo Guedes oder Ángel Di María auch den Verkauf zweier Topstars nicht ausschließen.

Abnehmer gesucht

Demnach ist PSG bereit, Marco Verratti und Adrien Rabiot ziehen zu lassen. Sofern der Preis stimmt. Verratti und sein Berater Mino Raiola liebäugelten schon im vergangenen Sommer mit einem Wechsel zum FC Barcelona.

Kürzlich wurde Manchester United mit dem italienischen Mittelfeldlenker in Verbindung gebracht, als Ablöse nannte die Yellow Press 115 Millionen Euro. Die Red Devils verstärkten ihre Zentrale aber am gestrigen Dienstag mit 60-Millionen-Brasilianer Fred.

Und Rabiot? Der Vertrag des 23-jährigen Lockenkopfs endet 2019, eine Verlängerung ist bislang nicht in Sicht. Eine große Ablöse, die PSG aus dem Würgegriff des Financial Fairplay befreit, würde Rabiot bei einem Jahr Vertragslaufzeit aber nicht einspülen. Es scheint ganz so, als würde nicht nur ein Spieler seine Zelte in Paris abbrechen (müssen).