Martin Kind hat die umstrittene Entscheidung verteidigt, Sportdirektor Jan Schlaudraff durch Gerhard Zuber zu ersetzen. „Jede Trennung ist schwierig und ein Scheißjob“, erklärt Kind im ‚Sportbuzzer‘, „da ist auf der einen Seite der Mensch, auf der anderen die Ergebnisse der Arbeit.“ Am gestrigen Donnerstag wurde Jan Schlaudraff aufgrund „unterschiedlicher Auffassungen“ bezüglich der Zukunftsplanung freigestellt.

Die Entscheidung für Zuber warf jedoch einige Irritationen auf. Der Österreicher stand bis zum Mittwoch noch mit dem Klub aufgrund eines Rechtsstreits vor Gericht. Kind betont, dass man „die Rechtsfrage davon trennen“ muss und fordert: „In den nächsten Wochen und Monaten sind Weichen zu stellen. Dafür sind Klarheit, Ruhe, Geschlossenheit und Vertrauen notwendig.“