Oliver Mintzlaff sieht den Untersuchungen der UEFA bezüglich Verstößen von RB Leipzig gegen das Financial Fairplay gelassen entgegen. „Ich würde sogar sagen, wir sind ein sehr transparenter Verein, weil wir uns seit vielen Jahren geöffnet haben“, ist sich der Geschäftsführer laut ‚Mitteldeutsche Zeitung‘ sicher und erklärt: „Wir haben ein ausverkauftes Stadion, ausverkauften VIP-Bereich, wir haben im Sponsoring-Bereich neben Red Bull etliche Partner gewonnen. Wir wachsen im TV-Bereich und haben durch die Champions League auch Einnahmen. Wenn wir heute einen Schlussstrich ziehen und alles verkaufen würden, stünde da ein dickes Plus.

Das Projekt RB Leipzig wird aus verschiedensten Gründen argwöhnisch betrachtet. Neben den Vorwürfen, die Sachsen würden aufgrund der engen Verbindung zu Red Bull gegen das Financial Fairplay verstoßen, wird auch regelmäßig die Vereinsstruktur kritisiert. Klaus Hoffmann forderte zuletzt gar den Lizenzentzug. „Das Konstrukt Leipzig darf keine Lizenz haben. Ich glaube, dass Leipzig die faktischen Voraussetzungen eines Vereins im Rahmen der Spielordnung des DFB nicht erfüllt“, so der Präsidenten des FC Augsburg.