Ein neuer Spielmacher muss her, in diesem Punkt sind sich alle Beteiligten beim Hamburger SV einig. Als Wunschspieler von Trainer Thorsten Fink gilt Rafael van der Vaart, dessen Finanzierung sich allerdings schwierig gestaltet. „Klar ist, dass uns so ein Spieler unheimlich weiterbringen würde. Aber ich brauche mich damit gar nicht zu beschäftigen. Für van der Vaart fehlen uns aktuell die Mittel“, erklärte Fink am gestrigen Mittwoch via ‚Sport Bild‘.

Ein Hintertürchen bleibt damit offen. Steigt Investor Klaus-Michael Kühne in den Deal ein, könnte das Geschäft mit dem Niederländer doch noch zu stemmen sein. Allerdings mehren sich offenbar auch bei den Tottenham Hotspurs die Zweifel, dass der Bundesligist die geforderten zehn Millionen Euro aufbringen kann.

Laut ‚Daily Mail‘ sieht sich André Villas-Boas entsprechend an anderer Stelle um. Klubs aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hätten wegen van der Vaart angefragt, berichtet das englische Blatt.

Mit der wirtschaftlichen Komponente des Transfers würden sich die Vereine, die von den Millionen der Scheichs gefüttert werden, nicht schwertun. Allerdings ist mehr als fraglich, dass van der Vaart diesen Schritt mit 29 Jahren schon gehen möchte. Der sportliche Wert der hiesigen Liga ist überschaubar. Deutlich mehr Prestige könnte der HSV bieten – alles Weitere hängt wohl an Geldgeber Kühne.