Umgerechnet rund 2,1 Milliarden Euro an TV-Geldern verteilt die englische Premier League in diesem Sommer an ihre Klubs – im Profifußball einsamer Rekord. Das geht aus offiziellen Zahlen der Liga hervor. Im kommenden Jahr steht den Klubs ein noch wärmerer Geldregen ins Haus. Zwischen 2016 und 2019 kassiert Englands höchste Spielklasse dank des neuen TV-Deals circa 9,5 Milliarden Euro.

Verteilt werden die Gelder anders als in Deutschland nach drei Kriterien. 50 Prozent der in Großbritannien generierten Umsätze werden zu gleichen Anteilen unter den 20 Vereinen der Premier League aufgeteilt. 25 Prozent werden abhängig vom Tabellenplatz an die Klubs ausgeschüttet. Die restlichen 25 Prozent gehen entsprechend der Anzahl im TV übertragener Spiele an die Empfänger. Je häufiger ein Klub zu sehen war, desto mehr Geld erhält er. Hinzu kommt der Gewinn aus der Auslandsvermarktung, der zu gleichen Teilen an die Vereine geht.


Verteilung der TV-Gelder (sortiert nach Tabellenplatz)
KlubEinnahmen in Millionen Euro
1. Leicester City122,5
2. FC Arsenal132,6
3. Tottenham Hotspur125,1
4. Manchester City127,3
5. Manchester United126,7
6. FC Southampton111,3
7. West Ham United112,6
8. FC Liverpool118,3
9. Stoke City104,5
10. FC Chelsea114,6
11. FC Everton109,1
12. Swansea City99,6
13. FC Watford97,9
14. West Bromwich Albion96,3
15. Crystal Palace94,6
16. AFC Bournemouth93
17. FC Sunderland94,3
18. Newcastle United95,7
19. Norwich City88,2
20. Aston Villa87,5