Am vergangenen Mittwoch trafen sich Florentino Pérez und Zinedine Zidane, um über die Transferaktivitäten von Real Madrid zu beratschlagen. Thema der Unterredung war auch Gareth Bale, den Zizou nicht mehr einplant. Pérez eröffnete seinem Trainer dann aber, dass der Waliser keine Anstalten mache, den Verein zu wechseln.

Dem sonst so besonnenen Zidane gefiel das gar nicht. Und es führte ganz offensichtlich dazu, dass der Franzose nun andere Saiten aufzieht. So stand Bale beim gestrigen Testspiel gegen den FC Bayern (1:3) schon gar nicht mehr im Kader. Zidanes Kommentar: „Er war nicht berufen, denn ich glaube, dass der Verein an seinem Abschied arbeitet. Darum hat er nicht gespielt. Wir werden in den nächsten Tagen sehen, was passiert.“

Es kann schnell gehen

Die Schonfrist für den Rechtsaußen ist also vorbei. Real versucht nun alles, um Bale kurzfristig loszuwerden. Und laut Zidane könnte es ganz schnell gehen: „Ihr kennt die Situation. Und sie wird sich ändern. Ich weiß nicht, ob in 24 oder in 48 Stunden, aber es wird eine Veränderung geben und das ist gut für alle.“

Gerüchte gab es zuletzt um eine Rückkehr zu Tottenham Hotspur. Auch Manchester United wird seit Jahren als Abnehmer gehandelt. „Wir sprechen mit einem Verein, bei dem er spielen könnte und da sind wir dran“, verrät Zidane. Beim FC Bayern beschäftigt man sich übrigens nicht mit der Personalie.

Dass es für Bale noch eine faire Chance in Madrid gibt, schließt der Übungsleiter aus. Zizous klare Meinung zu einem Transfer des einstigen Rekord-Einkaufs: „Wenn es morgen soweit ist, umso besser.“