Hiobsbotschaft: Dembélés Langzeitverletzung und die Folgen

Ousmane Dembélé will einfach nicht auf die Beine kommen. Erneut ist der begnadete Kicker für lange Zeit zum Zuschauen verdammt – dabei steht für ihn und seinen Arbeitgeber FC Barcelona eine wegweisende Entscheidung an.

Ousmane Dembélé im Trikot der französischen Nationalmannschaft
Ousmane Dembélé im Trikot der französischen Nationalmannschaft ©Maxppp

Für nicht weniger als ein Dritteljahr ist Ousmane Dembélé zum Zuschauen verdammt. Wie die ‚L’Équipe‘ berichtet, muss der französische Tempodribbler am lädierten Oberschenkel operiert werden. Für vier Monate ist nun nicht mehr an Fußball zu denken.

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Eine schlimme Nachricht für den ehemaligen Dortmunder, eine denkbar ungünstige für seinen Arbeitgeber FC Barcelona. Eigentlich hätte sich Dembélés unmittelbare Zukunft in den kommenden Wochen entscheiden sollen: Entweder der 24-Jährige verlängert, oder Barça verkauft ihn ein Jahr vor Vertragsende.

Verletzung zur Unzeit

Der lange Ausfall kommt für die Katalanen zur Unzeit. Ein Käufer wird sich unter diesen Bedingungen kaum finden lassen – Dembélé kann schließlich erst diverse Wochen nach dem Saisonstart ins Geschehen eingreifen. Für Barça ist der Druck, sich mit dem Weltmeister auf einen neuen Vertag zu einigen, somit umso größer.

Gelingt dies nicht, könnten die Vereinskasse nur noch mit einer kleinen Ablöse im Winter gefüllt werden. Im schlimmsten Fall bleibt Dembélé bis Saisonende und die Blaugrana sehen für ihren Rekordtransfer, für den Borussia Dortmund bis dato 135 Millionen Euro eingestrichen hat, nicht einen Cent.

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