HSV-Sparplan: Geht auch Hunt?

Der Hamburger SV arbeitet weiterhin am Schuldenabbau und will weitere Großverdiener von der Gehaltsliste streichen. Neben dem degradierten Kyriakos Papadopoulos steht auch ein Abgang von Kapitän Aaron Hunt im Raum.

Kyriakos Papadopoulos verlässt den HSV
Kyriakos Papadopoulos verlässt den HSV ©Maxppp

Sportlich gesehen läuft es für den Hamburger SV in der zweiten Liga optimal. Nach elf Spieltagen führen die Rothosen die Tabelle an. Auch in finanzieller Hinsicht arbeiten die Hanseaten daran, den Kader auf eine bessere Zukunft auszurichten. Üppige Gehälter sollen künftig eingespart werden.

Unter der Anzeige geht's weiter

Dazu gehört auch das des degradierten Kyriakos Papadopoulos. Der Grieche will den Klub verlassen und wurde auf eigenen Wunsch in die Reserve versetzt. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft im kommenden Sommer aus, doch der HSV hätte den Großverdiener (rund 2,2 Millionen Euro Jahresgehalt) gerne schon im Winter von der Gehaltsliste.

Ich möchte natürlich auf möglichst hohem Niveau spielen und meine Qualitäten zeigen, deswegen ist eine Veränderung logischerweise eine Option, aber kein Muss“, äußert sich Papadopoulos in der ‚Sport Bild‘ zu einem frühzeitigen Abgang im Winter. Angesichts des auslaufenden Kontrakts und der langen Krankenakte wird der HSV seinen ehemaligen Abwehrchef wohl nur ablösefrei los.

Auch Hunt ein Streichkandidat

Um weitere Altlasten aus früheren Jahren des Missmanagements loszuwerden, machen die HSV-Verantwortlichen um Vorstandschef Bernd Hoffmann auch vor Kapitän Aaron Hunt nicht halt. Der Vertrag des 33-Jährigen endet ebenfalls im kommenden Sommer.

Anders als Papadopoulos hätte Hunt als Stammspieler noch eine Perspektive unter Trainer Dieter Hecking. Laut der ‚Sport Bild‘ soll im Frühling endgültig entschieden werden, ob der Mittelfeldroutinier noch einmal in der Hansestadt verlängert. Andernfalls könnten die Hamburger das nächste hohe Gehalt von der Liste streichen.

Weitere Infos

Kommentare