Herthas Geheimplan mit Eichhorn
Bei Hertha BSC zählt Kennet Eichhorn mit 16 Jahren längst zu den festen Größen in der ersten Elf. Zahlreiche Topklubs baggern am Youngster. Doch auch die Hertha hat noch Hoffnung.
Der Knoten ist geplatzt. Beim 6:1-Sieg am gestrigen Dienstag hat Kennet Eichhorn im zarten Alter von 16 Jahren seinen ersten Treffer als Fußballprofi erzielt. Schon in seinen elf Pflichtspielen zuvor hatte der Youngster an einem eigenen Tor geschnuppert, unter anderem aber nur den Pfosten getroffen.
Unter Stefan Leitl ist Eichhorn gesetzt, sämtliche Bundesligisten und auch Topklubs wie Manchester United, Manchester City, der FC Arsenal, Real Madrid, der FC Barcelona und Paris St. Germain beobachten den Werdegang des U17-Nationalspielers ganz genau. Geht es nach der Hertha, soll der Sechser seine Entwicklung aber noch einige Zeit in Berlin fortsetzen. Die ‚Bild‘ berichtet, dass die Alte Dame aktuell überlegt, Eichhorn ein neues, bis 2030 gültiges Arbeitspapier anzubieten.
Geht Hertha den Maza-Weg?
Der aktuelle Kontrakt läuft bis 2029, durch eine Ausstiegsklausel könnte Eichhorn die Hertha aber im kommenden Sommer für zehn bis zwölf Millionen Euro verlassen. Der Zweitligist erhofft sich allerdings mindestens 20 Millionen für sein Wunderkind. Eine Verlängerung – selbstredend dann ohne Ausstiegsklausel – könnte die Hertha der Traumablöse näherbringen.
Ein Abgang im Anschluss an die Saison wäre selbst bei einer erneuten Unterschrift nicht ausgeschlossen. Ähnlich war der Hauptstadtklub auch schon bei Ibrahim Maza (20) vorgegangen. Der Algerier hatte im Sommer 2024 seinen bis 2026 gültigen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert, nur um dann ein Jahr später für zwölf Millionen zu Bayer Leverkusen zu wechseln.
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