Um die Chance auf ein direktes WM-Ticket realistisch zu halten, dürfte gegen Luxemburg ein Sieg vonnöten sein. Mit Nico Schlotterbeck drängt ein Rückkehrer in die Startelf.
Die Euphorie, die rund um das DFB-Team zur EM 2024 herrschte, ist inzwischen merklich geschrumpft. Zu selten wusste die deutsche Nationalmannschaft seitdem zu überzeugen. Auch die ersten WM-Qualifikationsspiele liefen mit der Niederlage gegen die Slowakei (0:2) alles andere als nach Plan.
Da sich in der Vierergruppe, die von Nordirland und Luxemburg komplettiert wird, nur der Gruppenerste direkt für die WM qualifiziert, ist die DFB-Elf auf Siege angewiesen. Gegen Luxemburg am morgigen Freitag (20:45 Uhr) in Sinsheim ist die DFB-Elf erneut Favorit, ein Dreier sollte Pflicht sein.
Schlotterbeck direkt von Beginn?
Dabei kann Bundestrainer Julian Nagelsmann wieder auf Nico Schlotterbeck zurückgreifen, der seine Meniskusverletzung auskuriert hat. Der Innenverteidiger könnte gleich zur Startelf gehören. Neu im Kreis der Nationalmannschaft ist Linksverteidiger Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt sowie der nachnominierte Keeper Noah Atubolu vom SC Freiburg.
In welcher Grundordnung die DFB-Elf aufläuft, ist noch offen. Im Tor wird nach überwundener Erkrankung erneut Oliver Baumann zwischen den Pfosten stehen. Bezüglich eines Startelfeinsatzes von Nick Woltemade, der an einem grippalen Effekt laborierte, wollte sich Nagelsmann auf der Pressekonferenz nicht festlegen: „Stand jetzt könnte er beginnen. Aber wir müssen schauen, wie er sich morgen früh fühlt.“ Lässt Nagelsmann hinter der Spitze mit einer offensiven Dreierreihe spielen, zählen Serge Gnabry, Florian Wirtz und Karim Adeyemi zu den aussichtsreichsten Startelfkandidaten.
Kimmich auf rechts?
Für die größte Überraschung könnte Nagelsmann auf der Rechtsverteidiger-Position sorgen. Laut der ‚Bild‘ schlüpft Joshua Kimmich in die Rolle, für die der Bundestrainer zuletzt vergeblich nach einer adäquaten Lösung gefahndet hatte.
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