Spanier berichten: Keine Ausstiegsklausel bei Haaland

Das Thema Erling Haaland und ein potenzieller Wechsel zu Real Madrid lassen die spanische Presse nicht los. Einem Bericht zufolge könnte Borussia Dortmund unter Umständen doch eine höhere Ablöse für den Norweger einstreichen als bisher gedacht.

Erling Haaland jubelt
Erling Haaland jubelt ©Maxppp

Im Sommer 2022 wird Erling Haaland der begehrteste Fußballprofi auf dem Transfermarkt sein. Zumindest dürfte die Zeit des 21-Jährigen bei Borussia Dortmund dann ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht haben. In knapp einem Jahr, so die gängige Meinung, ist der Norweger für 75 bis 90 Millionen Euro zu haben.

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Laut der ‚as‘ ist diese Summe aber nicht in Stein gemeißelt. Dem Bericht zufolge ist „kein Preis für seinen Verkauf im Voraus festgelegt worden.“ Der BVB könnte somit die Ablöse für den Angreifer, der noch bis 2024 unter Vertrag steht, frei verhandeln. Bereits in der Vergangenheit war davon die Rede, dass es sich beim Kaufpreis mehr um eine außervertragliche Vereinbarung mit Haalands Berater Mino Raiola handelt als um eine verankerte Klausel.

Die bislang kolportierten 75 bis 90 Millionen Euro wären zwar auch keine Peanuts, doch angesichts von 66 Treffern sowie 19 Assists in 66 Einsätzen würde der BVB deutlich unter Marktwert verkaufen. Beim potenziell gigantischen Bieterwettstreit, der sich anbahnen würde, sofern keine Klausel vereinbart wurde, winkt den Dortmundern stattdessen eine noch stattlichere Entschädigung für den Verlust des auf lange Sicht wohl besten Stürmers im europäischen Klubfußball.

Rückblick

Nach dem Abgang von Mario Götze zum FC Bayern im Jahr 2013 (damals wegen einer Ausstiegsklausel über 37 Millionen Euro) hatte sich vor allem Hans-Joachim Watzke auf die Fahne geschrieben, nie wieder einem Profi eine Ausstiegsklausel zu gewähren. Dass man sich bei Haaland vermeintlich dazu hat breitschlagen lassen, war dementsprechend ein Tabubruch und wurde der Borussia kurz nach der Verpflichtung als Zeichen von Schwäche ausgelegt.

FT-Meinung

Öffentlich bestätigt haben die Dortmunder bislang weder die eine noch die andere Version. Lediglich im vergangenen Jahr hatte Watzke deutlich gemacht, dass für 2021 keine Klausel besteht. Man darf also gespannt sein, ob sich die bis dato gängige Version von der Ausstiegsklausel über 75 bis 90 Millionen bewahrheitet oder die ‚as‘ am Ende doch Recht behält.

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