BVB-Transfers: Zorc gibt Ausblick – Schlüsselpersonalie Sancho

20 Tore und 20 Vorlagen: Jadon Sancho spielte trotz einiger Eskapaden eine Top-Saison beim BVB. Seine Zukunft ist weiterhin offen, wie Michael Zorc preisgibt.

Michael Zorc ist seit 1998 BVB-Manager
Michael Zorc ist seit 1998 BVB-Manager ©Maxppp

Michael Zorc hat einen Ausblick auf den Transfermarkt von Borussia Dortmund gewagt. Im Interview mit den ‚Ruhr Nachrichten‘ sagt der Sportdirektor: „Wir wissen, was wir tun wollen und können. Das Transferfenster ist noch sehr lang geöffnet (bis zum 5. Oktober, Anm. d. Red.). Wir haben sicher schon größere Betriebsamkeit gesehen in den vergangenen Transferperiode, als das jetzt der Fall sein wird.“

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Entscheidend ist beim BVB die Frage, ob Supertalent Jadon Sancho (20) bleibt oder verkauft wird. „Es wäre naiv zu behaupten, dass wir komplett unabhängig sind, wie sich die Situation darstellen wird“, sagt Zorc, „falls es einen Transfer geben würde, hätte dieser ja auch eine bestimmte wirtschaftliche Dimension.“ Der BVB fordert dem Vernehmen nach mehr als 100 Millionen Euro für sein Juwel, das gleichermaßen mit sportlicher Ausnahmequalität wie mit Undiszipliniertheiten glänzt.

Zorc betont derweil: „Wir können uns aber sehr gut vorstellen, mit Sancho ins nächste Jahr zu gehen, weil er einfach einen sportlichen Mehrwert liefert. Alles andere werden wird in den nächsten Wochen sehen.“ Manchester United gilt seit Monaten als Top-Favorit auf eine Sancho-Verpflichtung. Ob sich beide Klubs auf eine Ablöse einigen können, steht jedoch in den Sternen.

Meunier fix, Bellingham im Anflug

Bislang verzeichnet der BVB mit Achraf Hakimi (21, Inter Mailand) und Mario Götze (28, unbekannt) zwei Abgänge. Für Hakimi kommt Rechtsverteidiger Thomas Meunier (28) von Paris St. Germain. Darüber hinaus steht Dortmund laut ‚Bild‘ unmittelbar vor der Verpflichtung von Mittelfeld-Talent Jude Bellingham (17, Birmingham City). 23 Millionen Euro Ablöse stehen im Raum. Zorc will zu dieser Personalie aber noch keine Stellung beziehen.

Unterdessen schließt Zorc nicht aus, den BVB-Kader für die eng getaktete kommende Saison breiter aufzustellen. Zwar sei das aktuelle Aufgebot „nicht zu klein“, jedoch müsse man „das Thema Rotation natürlich berücksichtigen“. Trainer Lucien Favre ist allerdings nicht als großer Freund von vielen Wechseln in der Startelf bekannt.

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