La Liga

Barça: Kane-Transfer als Wahlversprechen

Beim FC Barcelona stehen Präsidentschaftswahlen an. Mehrere Kandidaten wollen Amtsinhaber Joan Laporta herausfordern und locken mit markigen Versprechen. Auch Harry Kane soll als Lockmittel fungieren.

von Martin Schmitz
5 min.
Harry Kane ist sichtlich unzufrieden @Maxppp

Der FC Barcelona sucht am 15. März seinen neuen Präsidenten. Der umstrittene und exzentrische Joan Laporta kämpft aktuell mit großem PR-Tamtam um seine Wiederwahl, es wäre die dritte Amtszeit des 63-Jährigen. Doch eine ganze Reihe Herausforderer schickt sich an, gegen den mächtigen Barça-Boss zu kandidieren.

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Unter ihnen auch Xavier Vilajoana. Der 53-Jährige ist ehemaliger Spieler und langjähriger Vereinsangestellter, der bisher vor allem in den Bereichen Jugendfußball, La Masia und der Frauenmannschaft mitgestaltet hat. Der ehrgeizige Ex-Profi verkündet auf seiner Homepage, dass er den Klub wieder zu den Wurzeln zurückführen, Transparenz etablieren und alte Werte wiederherstellen möchte, die in den vergangenen Jahren verloren gegangen sind.

Kane als Lockmittel

Doch auch Vilajoana schreckt nicht vor den üblichen markigen Versprechungen zurück, die im Vorfeld der Wahlen bei den Katalanen gang und gäbe sind. Am gestrigen Donnerstag verbreitete Vilajoana auf seinen sozialen Kanälen ein Bild von Harry Kane im Barça-Trikot und verkündete: „Wir haben Kontakt zu Kanes Umfeld aufgenommen. Wir müssen umsichtig und professionell vorgehen. Wir prüfen verschiedene Profile und Kane ist eines davon. Er ist ein Torjäger, ein Teamplayer und ein 'Killer’ auf engem Raum, den Barca braucht.“

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Offenbar ist die Verpflichtung des Torjägers vom FC Bayern eine Ansage, mit denen der Laporta-Gegenkandidat auf Stimmenfang gehen möchte. Ob es wirklich Kontakt zwischen dem Team des gebürtigen Barceloner und dem Lager des 32-jährigen Stürmers gegeben hat, ist schwer einzuschätzen. Sicher scheint jedoch, dass ein solcher Transfer für das chronisch klamme Barça finanziell kaum zu stemmen sein dürfte – unabhängig von einer möglichen Bereitschaft der Münchner.

Auch Haaland und Álvarez ein Thema

Markige Transferankündigungen lieferte auch Victor Font, der größte Konkurrent aus Sicht von Laporta, der bereits verkündete: „Ein Transfer von Erling Haaland oder Julian Álvarez ist möglich.“

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Zu den weiteren wichtigen Punkten auf der Agenda von Vilajoana gehört zudem eine klare Vision für die Mannschaft der Katalanen, in der die Nachwuchsschule La Masia eine noch größere Schlüsselrolle spielen soll als ohnehin schon.

„Zuerst schauen wir uns zu Hause um; wenn wir dort nicht finden, was wir brauchen, schauen wir uns außerhalb um. Jeder Neuzugang muss der beste für die Position sein und von mehreren Personen abgesegnet werden. Es reicht nicht, nur um der Neuverpflichtung willen zu verpflichten“, so der Herausforderer. Kane wäre wohl eine solche Ausnahme.

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